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Bowie

Er hat mich seit den Endsechzigern musikalisch begleitet, am 10.1.2016 ist er gestorben. “The Jean Ginie” möchte ich auf meiner Seite einbetten. So long David Bowie!

Irritierende Verpackung

Verpackungen haben verschieden Funktionen, Schutz vor Beschädigungen des Gutes, Stapelbarkeit, Werbung und Information sowie als Versteck vor unliebsamen Blicken samt Überraschungsmoment. Manchmal ist aber die Verpackung in Relation zum Inhalt eher rätselhaft. Das folgende Bild zeigt ein Paket, mit dem ein paar Handschuhe geliefert werden:

Paket

Paket

Zu sehen ist eine übergroße Verpackung in der sich eine deutlich kleinere Schachtel befindet, die aber in Relation zum Handschuhpaar immer noch viel zu groß ist. Gefüllt wird der Leerraum mit unzähligen Luftpolstertaschen um die Schachtel zu fixieren. Ein scheinbar wahnwitziges Unterfangen, erklärbar mit einzelwirtschaftlichem Optimierungskalkül, das zudem die Entsorgung der unbrauchbaren Materialien dem Empfänger überläßt. Allein die Verpackung signalisiert in quantitativer Form dem Empfänger Wohlwollen und löst positive Gefühle durch die schiere Dimension des Pakets aus. Denn wer freut sich nicht über eine “große” Überraschung. Damit werden gleichsam die Mühen der Folgehandlungen wie der notwendigen Entsorgung unsichtbar gemacht.

Überraschendes Brot

An der Ecke Stralauer Allee und Warschauer Straße steht ein Imbißwagen. Monkey Bread bietet auf kleinem Raum Heißgetränke wie Kaffee, Tee aber auch kalte Kaffee Shots an; dazu süße Stückchen und heiße, mit Käse, Feta, Gemüse oder Pilzen gefüllte Sauerteigbrote an. Letztere, die Monkey Pockets sind äußerst lecker und eignen sich hervorragend als Snack gegen den kleinen Hunger. Ein überraschendes Brot!

Monkey Pocket

Monkey Pocket

Die Lage von Monkey Bread, direkt neben “Scheers Schnitzel” ist markant und scheint vorteilhaft für beide zu sein. Nach dem Schnitzel bei Scheer zum Dessert ein süßes Stückchen und einen Kaffee bei Monkey Bread ergänzen sich wunderbar zum Lunch.
Monkey Bread hat leider keine eigene Webseite, deshalb verlinke ich hier den Instagram-Account.

Die linke Seite

Manche Muster müssen erst sichtbar gemacht werden. Muster in Daten müssen mit Hilfe von Werkzeugen sichtbar gemacht werden allerdings legen diese Werkzeuge die Erscheinung der Muster fest.

Ganz im Gegensatz dazu erscheint bei der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Bodenmorphologie ein sehr charakteristisches Muster von Dreckflecken auf meinem Hosenbein, überraschenderweise ausschließlich am linken. Mir als erschrockenem Hosenträger ist die Vermutung der Ursache ein leichtes – es sind die neuen Schuhe, genauer das markante Profil. Eine zunächst höchst zufriedenstellende Erklärung, die jedoch kurze Zeit später durch das Tragen anderer Schuhe zurückgewisen werden muß – das Muster ist das gleiche.

Hosenbeine

Hosenbeine

Nun könnte ich die Sache natürlich auf sich beruhen lassen drängt sich da nicht gleich eine neue Vermutung auf – liegt es etwa an meinem Gang? Gehe ich womöglich seltsam? Diese bohrende Frage schreibe ich hier auf und lasse sie damit einfach los.

Und was mach ich mit Peach?

Wieder ist ein neues Social-Media-Messenger-Techno-Dings aufgetaucht – Peach. Ein rosa Pfirsich zur Kommunikation und mit sogenannten “Magic Words”, Kurzbefehle für technische Funktionen wie z.B. das Teilen von Locationen (“here”) oder das Wetter (“weather”) bzw. das Erstellen von Zeicnungen (“draw”). Das Ausprobieren ist kinderleicht und macht Spaß (jedenfalls jetzt noch am Anfang).

Peach

Peach

Peach ist so frisch, daß zur Zeit noch kein Wikipediaeintrag existiert. Mal sehen wie lange sich Peach hält und ob es den Weg vieler Dingse in die Bedeutungslosigkeit geht. Ein Plurk ist es jedenfalls nicht.

Über das Verschwinden von Dingen

Das Gesichtsbuch ist zur Zeit sehr freundlich zu mir und erinnert mich an einen Post von vor sieben Jahren in dem ich über das Radiohören geschrieben hatte. Im ersten Moment bin ich etwas verwirrt, denn ich vermute, daß ich mit dem Radiohören viel früher aufgehört hatte. Dazu mache ich einen Post und anschließend wird mir die Frage nach dem “Warum” gestellt. Es muß ja nach dem Satz vom zureichenden Grund (Leibniz) logischerweise einen Grund oder gar eine Ursache geben. Mir fällt keiner ein sodaß ich im Rückblick konstatiere, daß das Radiohören einfach so eingeschlafen ist. Ich erinnere mich an andere Dinge und Tätigkeiten, die sich ebenfalls im Rückblick aus meinem Leben geschlichen haben wie z.B. das Auto und das Autofahren. Auch hier passe ich bei der Frage nach dem “Warum”. Zudem, ich vermisse sie nicht.

Musik

Musik

Lemmy

Silver Machine von Hawkwind hatte ich in der Jugend mit dem elterlichen Magnetophon aus dem Radio aufgenommen und ewig gedudelt. (Wir hatten ja nix anderes, Stereoanlagen waren zu teuer.) Es war und ist eines meiner Lieblingsstücke aus dem Jahr 1972. Lemmy spielt Baß und singt. Dass er nur wenige Tage nach seinem siebzigsten Geburtstag am 24.12.2015 und kurz nach einer Krebsdiagnose gestorben ist bewegt mich. Mit Respekt verlinke ich diesen Titel hier. (Achtung: Video nicht unter CC-Lizenz!)

#prexmasdrinkup

Am Morgen möchte mir das Gesichtsbuch etwas Gutes tun, nämlich mir meine Erinnerung an schöne Geschehenisse auffrischen und zeigt mir deshalb einen Link zu einem Twitpic vom 23.12.2008 mit dem Hashtag #prexmasdrinkup. Zwei Pics verlinke ich hier und hier. Bin belustigt, fand doch gestern der diesjährige prexmasdrinkup mit einem ganz anderen Personenkreis in einer anderen Lokation statt.

Auf dem Drinkup vor sieben Jahren war ich übrigens der einzige Teilnehmer ohne iPhone, ich benutzte ein Blackberry. Allen Teilnehmern damals und heute wünsche ich Frohe Weihnachten.

Die Sache mit dem Gemüsesalat

Beim Schreiben der Überschrift stutze ich – Gemüsesalat, was soll das sein, seit wann ist Salat ein Gemüse? Die Verwirrung legt sich schnell, fallen mir doch Eiersalat, Hühnersalat, Fleischsalat und weitere ein. Der (Kopf)Salat als Polysem, eingebrannt seit der Kindheit, schlägt den Begriff des Salats als Gericht. Die Bedeutung des Wortes Salat deutet auf mit Salz haltbar gemachte Gerichte und nun kann man fragen ob der Matjes oder das Pökelfleisch auch ein Salat sind. Aber das ist hier nicht das Thema.

Zum dritten Mal genießen die Holde und ich Ralf Haugs Küche, dreimal am Hochzeitstag und zum dritten Mal schreibe ich darüber am 22 Dezember eines Jahre nach 2012 und 2013. (Alle guten Dinge sind drei). Wir werden in einen kleinen separaten Raum, zwei, drei Stufen tiefer vom Gastraum geführt. Der Raum beinhaltet zwei Tische für jeweils zwei Personen und an der Stirn- und einer Längsseite lagern die Rotweinflaschen des Hauses. Sehr angenehmes Ambiente. Ich sitze der Holden gegenüber und schaue durch ein Fenster in der anderen Längsseite in den Weißweinkühlraum, der wiedreum ein Fenster zum Hotel “Vier Jahreszeiten” hat, sodaß Hotelgäste einen Blick in den Kühlraum werfen können. Ich verzichte auf Photos der einzelnen Gänge, dies einerseits aus Respekt vor der Kunst des Teams und andererseits weil ich mich ganz auf den Geschmack von Speise und Getränk sowie das Gespräch mit der Holden konzentrieren will. Ein vegetarisches/veganes und ein Menue müt Fleisch/Fisch werden offeriert. Ich nehme folgendes (o.k. das Photo der Karte sei erlaubt):

Fünf-Gang-Menü

Fünf-Gang-Menü

Dazu bestelle ich eine Weinbegleitung mit dem ausdrücklichen Wunsch auf Rotwein zu verzichten.

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Über Inselbiere

Rügen hat also eine Insel Brauerei! Überrascht stehe ich im Getränkeland Binz und nehme die Flaschen verschiedener Sorten in die Hand. Die einzelnen Sorten haben eher lustige maritime Benamungen wie Seepferd, Insel Kap oder Baltic Dubble. Ich packe mir sechs verschiedene Flaschen ein und freue mich auf die Verkostung im Hotel.

Die Brauer machen die Verkostung für den geneigten Interessenten sehr einfach. Auf dem Papier, das die Flaschen umwickelt, werden umfangreiche Informationen, wie Bierstil, internationale Bierkategorie, Geschmack, Zutaten, Trinktemperarur, Trinkanlaß u.v.m. gegeben. In Verbindung mit den “Produktinformationen” auf der Webseite der Brauerei geht sie einen hevorragenden Weg der Transparenz. Der geneigte Interessent ist also ohne großen Aufwand in der Lage die einzelnen Biere in eine sinnvolle Verkostungsreihenfolge zu bringen und zu genießen.

Elf der zwölf Sorten habe ich probiert, meine Bewertungen sind auf untappd zu lesen, zwei Biere unterschiedlicher Kategorien seien herausgehoben, einerseits das Insel Kap, ein Oatmeal Stout und andereseits das Meerjungfrau, ein Sour Ale. Beide Biere sind wunderbar zu trinken.

Auswahl Rügener Insel Brauerei

Auswahl Rügener Insel Brauerei

Zwölf Sorten sind, wie bereits bemerkt, im Verkauf, die Brauerei wird es sich nicht nehmen lassen zu variieren, neue Sorten zu kreieren und bereit zustellen. Zu meinem nächsten Besuch in Binz freue ich mich auf die Biere der Rügener Insel Brauerei bereits im Voraus.