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Ideengarben

“Ideengarben” ist mein neues Lieblingskompositum. Ich lese es erstmals in Siegfried Kracauers Sammlung “Das Ornament der Masse” von 1963. Dabei sehe ich im ersten Moment das zweite Morphem nicht im Sinne einer (Maschinengewehr-)Salve auch nicht im Sinne einer Bündelung von Getreidehalmen sondern ich habe das Bild der Scharfgarbe und ihres scheindoldigen Blütenstands vor Augen. (Die Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblüter und ist keine Doldengewächs.) Gerade dieses trugdoldige Bild will mir irgendwie nicht aus dem Kopf und ich stelle mir ein Häufchen Ideen doldenartig aufgereiht vor. Irgendwie ein schönes, beruhigendes Bild. Man kann sich die Ideen ansehen, drüberstreichen, daran schnuppern und vielleicht verströmen sie einen angenehmen Duft. Im Grunde verändert das Morphem “Garbe” meine Sicht auf die Dinge in eine positive Richtung. Die von mir getwitterte Komposition Motivationsgarbe drängt die positive Besetzung der “Motivation” noch einmal deutlich in die richtige Richtung. Kracauers Komposition der Garbe bringt mich auf interessante Ideen. Bestimmt werde ich noch eingie Garben zusammenbinden.

Über Seniorenteller

In wenigen Tagen werde ich auf einen Kurztrip nach Schleswig-Holstein fahren. Das Hotel ist gebucht und, wie es halt so meine Art ist, schaue ich mir die Speisenkarte des hoteleigenen Restaurants an. Nicht, daß mir Hotel und Restaurant fremd wären aber ein Blick in die Karte sollte sein, interessant was sich vielleicht geändert hat. Beim Lesen fällt mir auf, daß dort nichts von Seniorentellern geschrieben steht, sondern alle Hauptgerichte gibt es auch als Vorspeisenteller. Mir fällt ein, daß ich an diesem Ort im Restaurant eines traditionsreichen Hotel, daß eher einen älteren, gut betuchten Kundenstamm bedient, ebenfalls nie von Seniorentellern, sondern von kleinen Portionen gelesen habe. Auch im Restaurant des bevorzugten Hotels der Holden und mir auf Rügen wird diese Wortwahl verwendet. Das ist eine eher neue Entwicklung und ich finde diese Wortwahl ist respektvoll gegenüber der älteren Generation und ich goutiere das außerordentlich.

Gut erinnere ich mich an die Badeurlaube mit meinen Eltern an der ostholsteinischem Küste vor Urzeiten. Dort war es in den Restaurationen üblich Seniorenteller anzubieten, die mich eher an Kleinkindkost erinnern. Ich habe eine Erinnerung von viel Kartoffelbrei mit heller Sauce und einem gekoschte Ei. Die Vorstellungen an das Altern waren damals andere, Konrad Adenauer zum Trotz. Aber selbst heute noch, ein Blick in die Suchmaschine des Vertrauens verrät es, befleißigen sich Restaurant solcher Wortwahl. Das wird sich sicher im Laufe der Zeit noch ändern.

Jedenfalls habe ich mir vorab mein Dinner in der nächsten Woche schon zusammengestellt:

Vorspeise: Gebratenes Filet vom Barsch aus dem Selenter See mit buntem Mangold
Hauptgericht: Rumpsteak vom Holsteiner Rind mit Nordseekrabben, Zwiebelmarmelade, Krabbenbutter und Bratkartoffeln

Danach wird zur Verdauung ein Gang an die Hotelbar fällig werden und entgegen meiner Geflogenheiten werde ich mich für Gin-Cocktails interessieren. Denn beim Gin scheint es spannende Entwicklungen zu geben, die mich irgendwie an die Craft Beer Szene erinnern.

Street Food Thursday

Über hundertzwanzig Jahre hat die Markthalle Neun in Kreuzberg auf dem Buckel, eine angemessene Örtlichkeit für den Street Food Thursday. Köche auch ohne Restaurant können hier ihren Gästen für überschaubares Geld Köstlichkeiten verschiedenster Art anbieten. Und in der Tat wandelt sich der Ort am Donnerstag gegenüber einem normalen Markttag freitags oder sonnabends deutlich. Die Stände nehmen in Häufigkeit zu, alles wirkt voller und bunter. Dabei sollte der Genießer bereits zu Beginn der Veranstaltung um 17 Uhr die Halle betreten und sich mit langsamen Schlendern die Köstlichkeiten erschließen, denn die Halle wird ziemlich schnell ziemlich voll. Genießen sollte eine gewisse Zeitdauer haben, Hektik erschlägt das Genießen genauso wie auch zu langes Anstehen und Warten an den Ständen.

Großartig ist das in Cidre eingelegte und elf Stunden sous-vide gegarte Rindersteak. Das Ergebnis sieht nicht nur sehr ansprechend aus, es ist auch ein Geschmackserlebnis für faire 5,50 Euro. (Leider habe ich vergessen wer der Koch war)

Street Food Thursday - 24 Stunden in Cidre eingelegtes Rindersteak, 11 Stunden sous-cide gegeart mit drei Stunden karamelisierten Zwiebeln auf Kartoffelbrot, gebeizten Senfkörnern & Schnittlauch

Street Food Thursday – 24 Stunden in Cidre eingelegtes Rindersteak, 11 Stunden sous-cide gegeart mit drei Stunden karamelisierten Zwiebeln auf Kartoffelbrot, gebeizten Senfkörnern & Schnittlauch

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Der Fliegende

Das Städtchen war klein, besaß zwar kein Kaufhaus dafür aber zwei Radio- und Fernsehfachgeschäfte, die, man könnte fast meinen die Nähe zueinander suchten, auf der gleichen Straße und Seite, nicht weit voneinander entfernt, lagen. Über den Tag verteilt füllten sich die Läden, wellenartig am Vormittag wenn die Schule aus war und kontinuierlich am Nachmittag und frühen Abend wenn die ersten Berufstätigen Feierabend machten. Das Hauptinteresse der Besucher galt überwiegend nicht den verschiedenen Apparaten sondern den Schallplatten, die dort auch zum Verkauf standen. Die Schallplatten waren in viele Kategorien eingeteilt und in unterschiedlichster Reihung angeordnet. So zum Beispiel nach aktueller Popularität, das heißt nach der Häufigkeit in der die Musik im Radio gespielt wurde oder nach den Verkaufszahlen der Schallplatten. Andere Einteilungen wie beispielsweise nach Musikarten, Stilrichtungen und Unter-Unterkategorien waren an der Tagesordnung. Aber die einfachste und entspannteste Ordnung war diejenige nach dem Alphabet. Der Musikfreund konnte sich in den Läden auch einzelne Musikstücke und Platten anhören. Dazu standen an Tresen Plattenspieler bereit und in den Tresen waren pro Plattenspieler zwei Hörer versenkt, die aus einer Vertiefung herauszuholen und mit einem Kabel am Plattenspieler verbunden waren. So konnten sich jeweils zwei Menschen das gleiche Lied anhören. Die Hörer waren lustig anzusehen, schwarz wie Telephonhörer aber ohne Sprechmuschel. Fortgeschrittene Musikfreunde hielten sich ein Hörer an das linke und den anderen an das rechte Ohr. Wollte der Interessent in eine Platte hinhören so mußte er sich an einen der Verkäufer wenden. Die Verkäufer, meist selbst noch sehr jung, stellten gegenüber den jüngeren oder gleichaltrigen Interessenten eine gewisse Überlegenheit und Blasiertheit zur Schau als ob sie sich mit den Musikkünstlern gemein machen wollten in dem Sinne, als ob durch sie der Künstler spricht.

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Schöne neue Fahrstühle

Fahrstühle begleiten mich ja schon mein ganzes Leben. Der erste in meinem Geburtsort in einem Hochaus in dem die elterliche Wohnung lag war schon vor meiner Geburt da, hat quasi auf mich gewartet. Ich erinnere mich eigentlich ganz gut, groß war er damals als ich klein war, wurde aber im Laufe der Zeit immer kleiner als ich wuchs. Irgendwann wurden ihm so etwas wie eine Sicherheitstür eingebaut damit man sich nicht an den freiliegenden Etagentüren und Etagenböden verhakeln kann. Schnell war er für damalige Verhältnisse, vielleicht floß die Zeit aber auch allgemein langsamer. Eine seltsame grüne Farbe hatte die Kabinenwand, unterbrochen von Verziehrungen aus Blechleisten und einer Halteleiste rundherum. Besonders gruselig war es wenn man im Parterre einstieg, in die Wohnung fahren wollte, der Fahrstuhl aber zunächst in den Keller fuhr. Quälende Gedanken an Monster und Geister, die die Kellertür öffnen könnten durchlebten wir Kinder damals in so einer Situation. Später dann, in der Jugendzeit diente der Fahrstuhl als Geheimfach, wo man zwischen die Blende der Beleuchtungen allerlei Wichtiges, das man nicht in die Wohnung mitnehmen wollte wie z.B. Zigaretten, verstecken konnte. Fahre ich heute mit diesem Aufzug alleine, taste ich manchmal diese Blende ab, ob Nachfolgende vielleicht ein ähnliche Idee haben könnten, habe jedoch nie etwas gefunden. Heute hat die Kabinenwand eine neue gräuliche Farbe, er fährt immer noch mit dem gleichen sonoren Klang aus der Vergangenheit nur scheint er müder geworden zu sein, langsamer und ein wenig betagt, er scheint schneller zu altern als ich selber.

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Kassengespräch

Neulich entspann sich folgendes kurzes Gespräch mit der studentischen Aushilfe an der Kasse:

Aushilfe: “Hallo und guten Tag. Wie geht es Ihnen?
Ich: “Danke gut. Und wie geht es Ihnen selber ?”
Aushilfe: “Naja, könnte besser sein, wegen des Fastens ist es doch etwas anstrengend heute.”
Ich: “Oh, wie lange geht denn das Fasten noch?”
Aushilfe: “Den ganzen Monat noch.”
Ich: “Oh, dann viel Glück und auf Wiedersehen.”
Aushilfe: “Auf Wiedersehen.”

Ich habe viel Sympathie für die jungen Leute in meiner Hood.

New Burger am Wittenbergplatz

Gelegentlich werde ich ja in die Lebensmittelabteilung des Vertrauens in einem Kaufhaus am Wittenbergplatz geschickt. Dort befindet sich eine Stätte zum Stärken und Ausruhen, die ich nach anstrengenden Einkäufen gerne besuche und über die ich bereits berichtet habe. Eine weitere Stätte der Stärkung befindet sich seit Anfang April ebenfalls dort, gleich gegenüber der Fleischabteilung.

New Burger

New Burger

New Burger finde ich hochspannend. Das möchte nicht eine einfache Burgerbraterei sein sondern verwendet verschiedenste Fleisch- und Fischsorten und hat ebenfalls zwei vegetarische Varianten auf der Karte. Die Zutaten sind vielfältig. Die Beschreibung der Burger liest sich anspruchsvoll und die Produkte liegen ab ca. 9€ im höherpreisigen Segment. Dreimal habe ich die Gelegenheit genutzt und drei verschiedene Burger probiert, jeweils ohne Beilagen dafür aber mit leckerem Craft Beer aus Kalifornien.

Mein erster Versuch ist der Lamb Burger:

The Lamb Burger - Lamm, Feta, Minze, Chilli, Oliventapenade, Tomate, Gurke, Gemüsepaprika, Vollkorn Bun

The Lamb Burger – Lamm, Feta, Minze, Chilli, Oliventapenade, Tomate, Gurke, Gemüsepaprika, Vollkorn Bun

Dieser Burger ist eine kulinarische Überaschung. Beim ersten Bissen bereitet das perfekte Lammhack meinen Geschmackspapillen großes Vergnügen, der zweite Bissen löst Geschmacksexplosionen aus. Geschmacksexplosionen durch die Minze, die in hervorragendem Verhältnis das Lamm unterstreicht – ein Hochgenuß – und ich empfehle diesen Burger ausdrücklich weiter.

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Gedanken zum Suchmaschinenurteil des EuGH

Das Suchmaschinenurteil des EuGH ist bereits eine Weile gesprochen und ich habe dazu eine Menge Einschätzungen gelesen, war auf Veranstaltungen dazu, bin aber letzten Endes immer noch ratlos was denn die Konsequenzen sind. Mit Konsequenzen meine ich Konsequenzen sowohl im Suchmaschinenbereich als auch in anderen Kontexten. Die Meinungen dazu divergieren vehement. Mich hat überascht, daß es tatsächlich Leute überascht wenn das Gericht meint eine Suchmaschine verarbeite personenbezogene Daten. Was anderes sollte die Indexierung von Inhalten mit Namen und ihre (listenhaften) Präsentation sein? Auch der Hinweis, eine Suchmaschine müsse eine Abwägung eigener Interessen mit dem schutzwürdigen Interesse des Betroffenen durchführen ist eigentlich keine große Überaschung. Die Einschätzung eine rechtmäßig veröffentlichte personenbezogene Information in einem Informationssysteme sei in einem anderen kritisch kann doch so neu ebenfalls nicht sein. Wenn der Staat mich als Blogbetreiber zwingt ein Impressum mit personenbezogenen Daten bereit zu halten, da ist der Zweck klar und es heißt nicht, daß die Nutzung dieser veröffentlichen Information zu anderen Zwecken und in anderen Information-ssystemen rechtmäßig wäre. Allerdings sind das im Urteil ausgesprochene Marktortprinzip und der Handlungsrahmen zur Interessensabwägung so nicht erwartet. Die Bevorzugung der schutzwürdigen Interessen vor der Meinungsfreiheit gibt ja eben keinen wirklichen Abwägungsrahmen vor. Aber das ist etwas, was noch mit Leben ausgefüllt werden muß und scheint so noch offen zu sein. Ist das Marktortprinzip auch in anderen Kontexten so anwendbar? Ich habe auch da schon Zweifel von Juristen gehört und auch das scheint ebenfalls offen.

Für viele Leute gehören Suchmaschinen zur Infrastruktur, die in diesem Rahmen die Aufgabe hat dezentrale Inhalte zu zentralisieren und für die Nutzer erst verfügbar zu machen und schreiben so den Suchmaschinen besondere Eigenschaften zu, die bei der vorgenannten Interessensabwägung zugunsten der Meinungsfreiheit besonderes Gewicht bekommen sollten. Das ist umstritten und die Diskussion sicher noch nicht beendet. Das EuGH hat ein Urteil zu einfach verketteten Datenverarbeitungen gesprochen. Der technologische Fortschritt wird verkettete Datenverarbeitungen noch beschleunigter, quasi explosionsartig, vermehren und unüberschaubare Wege des Datenflusses generieren. Dabei die schutzwürdigen Interessen der Nutzer zu wahren wird eine Herkulesaufgabe sein, die nur im Zusammenspiel von Geistes- und Sozialwissenschaften, Technik und Recht gelöst wird.

Bußgeld gegen Betreiber einer Blog-Plattform

Carlo Piltz berichtet in seinem Blog über das Verhängen eines Bußgeldbescheids der spanischen Datenschutzaufsichtsbehörde gegen Google als den Betreiber der Blog-Plattform “Blogger”. Hintergrund ist die Interpretation der “Cookierichtlinie” in 2009/136/EG durch die Aufsichtsbehörde. Auf “Blogger” werden Cookies zu Webanalyse- und Werbezwecken gesetzt. Der Blogbetreiber erhält dazu vom Plattformbetreiber weder ausreichend Information noch hat er die Möglichkeit das Setzen der Cookies zu unterbinden. Der Betreiber der Plattform informiert auch nicht die Besucher der jeweiligen Blogs in ausreichendem Maße. Um das mal für mich selber in die hiesige Datenschutzsemantik zu übersetzten scheint es so zu sein als sehe die spanischen Aufsichtsbehörde den Plattformbetreiber als “Verantwortliche Stelle”. Er hat die aus dieser Position resultierenden Pflichten gegenüber Blogbetreiber und Blogbesucher: die Pflicht der Information, die Pflicht Zugang zu den erhobenen Daten zu gewährleisten, eine Widerspruchs- /Einwilligungsmöglichkeit gegen bzw. für die Datenerhebung bereit zustellen.

Die Erwägungen der Spanier gelten natürlich auch für weitere Plattformen wie z.B. WordPress.com oder Tumblr. Die Betreiber dieser Plattformen, Automattic und Yahoo, sollten sich ggf. fragen wie sie diese Erwägungen bewerten und ob sie für ihre europäischen Blogbetreiber nicht einige unterstützende Tools zur Verfügung stellen sollten. Ich selber habe in diesem Blog vor drei Jahren meine Datenschutzerklärung angepaßt und die Widerspruchsmöglichkeiten aktualisiert; das Ganze ohne Unterstützung von Automattic, dem Betreiber von WordPress.com. Heute abend habe ich noch mal kurz nachgesehen ob Automattic Cookies zu Webanalyse- oder Werbezwecken über mein Blog dropped und stelle fest, daß da von ihm nichts gesetzt wird, ebenfalls nicht in html 5 Local Storage. Bei meinem Tumblr sieht das ganz anders aus, diverse Tracker zu den genannten Zwecken werden gesetzt.

Wird spannend sein zu sehen ob weitere Enforcements anderer Aufsichts-behörden folgen, die Spanier jedenfalls scheinen gerade in diesem Sinne einen Lauf zu haben.

Vewirrende Wahlergebnisse

Die ersten Ergebnisse der Wahlen zum europäischen Parlament zeichnen sich ab und verwirren mich in Teilen. Da ist einmal dramatisch schlechte Wahlbeteiligung in einigen europäischen Ländern wobei die geschätzten 13% in der Slowakei der Tiefpunkt sind. Das Abschneiden der FN in Frankreich macht mich ratlos. Ich bin gespannt auf die Wahlanalyse dazu.

Wenn ich die Ergebnisse in Deutschland betrachte so erfreut mich natürlich das bessere Abschneiden der Sozialdemokratie aber andererseits ist das Abschneiden dieser neuen stockkonservativen Partei, die ich nicht mit Namen nennen möchte, eher schwer erträglich. Aber vielleicht bringt die zunehmende Individualisierung oder Entformierung der Gesellschaft solche Strukturen, die vorher unterschwellig waberten, klarer ans Licht. Denen sollte politisch begegnet werden.

Schaue ich auf meine Stadt, auf Berlin, so ist immer noch ein krass unterschiedliches Ost-West-Wahlverhalten festzustellen. Zudem schleifen sich neue Außen-Innen-Strukuren ein, mit besonders gutem Abschneiden dieser stockkonservativen Partei in Reinickendorf, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. Dazu kommt noch der Ausgang des Volksentscheids zum Tempelhofer Feld, daß die Initiative klar gewinnt. Die Auswirkungen auf die Stadtpolitik sind da sicher noch nicht abzusehen aber ich hoffe auf die Einsicht des professionellen Politikbetriebs Stadtentwicklung intelligenter anzugehen. Bürgerbeteiligung in dem Bereich muß sicher neu gedacht werden.

Alles in allem werfen die Ergebnisse dieses Wahltags mehr Fragen auf als sie beantworten.