Der Trend geht zu Cord, wie entsetzlich!

Mode ist nicht so mein Ding, jedenfalls heutzutage. Verstehe auch nichts davon. Trage halt meine (groß)karierten Hemden, in der kalten Jahreszeit auch gerne schwarze Sweatshirts. Muß ich aus beruflichen Gründen ein weißes Hemd oder einen Anzug anziehen, was ich tunlichst zu vermeiden suche, wird das von den Kollegen mit verwunderten Ahs und Ohs quittiert. Eines noch – Krawatten sind mir ein Greuel.
Am vergangenen Sonntag jedoch wurde in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung einer meiner schlimmsten modischen Albträume in einem Artikel mit Enthusiasmus propapagiert – die Cordhose.

Cord ist ein furchtbare Erinnerung aus meiner Jugend. Die braune Cordhose, das grüne Cordhemd, die weinrote Cordjacke. In der weinroten Cordjacke war übrigens in der linken Brusttasche definitiv die Haarbürste oder der Kamm zu tragen, der Coolness wegen. Aber Cord war uncool, Cord rockte nicht, keiner in den Rockbands trug Cord. Der einzig wahre Look war Jeans, natürlich nur als Hose und Jacke, Jeanshemden gab es nicht. Und klaro, damals nur die richtigen Marken Lee oder Wrangler.

Das ist schon eine Weile her, wie gesagt, heute bin ich da leidenschaftslos aber kommt mir nur nicht mit Cord!

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