Und jetzt auch noch Path

Nach diesem interessanten Post von Martin Weigert auf netzwertig.com über Path faßte ich den Entschluß mir dieses Social Network einmal genauer anzusehen.
Wenn man kein klassischer „Pinger“ ist, der von einer zentralen Anwendung aus seine Ergüsse ohne Rücksicht auf die Nutzerstruktur einer speziellen Plattform durch den Orkus schießt, bedeutet jede zusätzliche Anwendung Mühsahl. Ich unterziehe mich gerne dieser Mühe, artikuliere mich auch in jeder Plattform anders und sehe in Path darum einen gewissen Reiz.

Path Screen

Die Begrenzung auf 150 „Freunde“ ist eine interessante Idee. Dadurch bietet Path die Möglichkeit einer speziellen Kommunikation mit einer speziellen Nutzerschaft und ist sicher eine Alternative für Leute, die plattformspezifisch kommunizieren wollen. Verschiedene Pathnutzer bestätigten mir dieses, nutzen sie die Begrenzung konsequent um wesentlich persönlichere Informationen mit einer sorgfältig ausgewählten Nutzerschaft zu teilen.

Mich enttäuscht in den ersten Tagen die deutlich verbesserungswürdige Stabilität der iPhone-App. Regelmäßige Abstürze sind an der Tagesordnung, die Ursache ist mir noch unklar. Die App verkürzt die Akkulaufzeit signifikant.

Ich bin gespannt wie sich Path entwickeln wird.