Ausdauertraining mit Hindernissen

Zur Zeit trainiere ich wieder regelmäßig die Ausdauer auf meinem Fahrradergometer. Diese Art des Trainings ist genau das Richtige für mich im Gegensatz zum Laufen auf der Straße, das Überwindung kostet, insbesondere wenn Wetter oder Umstände nicht wollen. Das gute Stück, schon etwas betagt aus dem vergangene Jahrhundert, steht also in der Wohnung, Ausreden das Training ausfallen zu lassen sind schwer zu konstruieren. Ich trainiere die Ausdauer nach Herzfrequenz, mit einer Obergrenze von Schlägen, die medizinisch induziert ist. So ist das Risiko einer Überlastung des Herz- Kreislaufsystems minimiert. Mein Ergometer hat leider keinen eingebauten Herzfrequenzempfänger, dies ist seinem betagten Alter geschuldet, sondern ein externer Empfänger muß angesteckt werden.

Fahrradergometer

Seit einiger Zeit wird die exakte Herzfrequenz nicht richtig angezeigt. Vermutlich ist der Kontakt des externen Empfängers mit dem System des Cockpits gestört, eine genaue Aussage zur Ursache der Störung ist erst nach Aufschrauben und Zerlegen des Cockpits möglich. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Offensichtlich finden sich immer wieder gute Gründe genau dieses nicht zu tun sondern das Training auch so durchzuführen. Beginne ich das Training so ist die angezeigte Herzfrequenz im Ruhezustand ein guter Repräsentant ob der Empfänger funktioniert. Liegt der Wert im Erwartungshorizont setze ich das Training ohne Weiteres fort. Trotzdem ist das kein verläßliches Datum, denn auch im späteren Trainingsverlauf können sich irreguläre Herzfrequenzen angezeigt werden. Liegt der Wert nicht im Erwartungshorizont entferne ich den externen Empfänger und trainiere eine gewisse Zeit manuell und schließe den Empfänger später noch einmal an.

Diese Methodik des Versuchs und Irrtum ist natürlich völlig unbefriedigend. Eine Analyse wie gerade beschrieben wäre nur rational und könnte Aufschluß über die notwendigen (Reparatur)Maßnahmen geben.

Aber warum gelingt mir das einfach nicht?