Über „gute“ Things

Es ist fast ein Jahr her als der @holadiho einen Blogpost mit dem Titel „Warum ist es so schwer gut zu sein?“ schrub. Ich empfehle den Post samt Kommentaren nachdrücklich, denn er macht im Grunde genommen klar, daß, sobald das Denken in ökonomische Kategorien abgleitet – das Denken sich vom Gegenstand entfernt und vom Reden über Geschäftsmodelle überlagert wird – sich das „Gute“ verflüchtigt. Er bittet die Leser:

Und noch konkreter – könnt ihr mir helfen mit Ideen, wie das Internet of Things diese Wende hin zum Guten schaffen könnte? Fallen Euch „Things“ ein, die Frontex das Leben schwermachen würden? Oder kleine Devices, die SchülerInnen zu mehr Empathie und weniger Bullying und Ausgrenzung anregen? Anwendungen die Obdachlosen den Zugang zu Leergut erleichtern?

Ob er ein Antwort bekommen hat weiß ich nicht, jedenfalls in den Kommentaren ist keine ersichtlich. Ich mußte an seinen Post denken als ich heute vormittag diesen Tweet las:

Ein Blick auf die Seite Open Refugee Ware und ein wenig Stöbern in der Suchmaschine des Vertrauens zeigen beeindruckend wie mit neuester Technologie wie z.B. 3D-Drucken quasi in Makermanier die Produktion von low-cost Prothesen für Kriegsopfer in Flüchtlingslagern möglich ist. (Ja verdammt, scheinbar bedarf, paradoxerweise und im Widerspruch zu meinen obigen Worten, Gutes-Tun durch Herstellen der Begleitung eines  ökonomischen Arguments).

Mir jedenfalls macht so eine Initiative Hoffnung daß es mit den „guten“ Things klappen könnte.

Eine Antwort zu “Über „gute“ Things

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