Bericht zum Craft Beer Crawl der Bierinseln Berlin

Der mit Spannung erwartete Tag ist da, der Craft Beer Crawl der Bierinseln Berlin beginnt. (Felix schreibt über die Hintergründe, die Bedeutung der Bierinsel Initiative wie immer kenntnisreich in diesem Post.) Eine Route habe ich mir bereits festgelegt. Alle ausgesuchten Bierinseln auf diesem Kurs sind Gelegenheiten, die ich noch nicht besucht habe. Eine Menge neuer Eindrücke erwarten mich.

Pünktlich um 12 Uhr geht es mit der U6 vom Mehringplatz zur Seestraße, dann sind es nur ein paar Schritte zu Fuß bis zur ersten Bierinsel, der Vagabund Brauerei. Beim Betreten des Taprooms habe ich das Gefühl einer Zeitreise in die Vergangenheit. War ich doch in einem anderen Leben rund um die damalige TFH und im Afrikanischen Viertel unterwegs. Der Taproom erinnert in Lage und Ausstattung daran. Vier Biere sind am Hahn, ich wähle drei davon aus und bitte den Vagabunden mir die richtige Reihenfolge zu benennen, in der ich die Biere verkosten soll, das Ergebnis ist folgendes:

Vagabund Brauerei: von rechts, Double IPA 7,1%, Szesuan Saison 5,2%, Rainer`s Rye Saison 7,5%
Vagabund Brauerei: von rechts, Double IPA 7,1%, Szesuan Saison 5,2%, Rainer`s Rye Saison 7,5%

Die Gläser empfinde ich sehr angenehm, die Temperatur der Biere ist an diesem doch heißen Tag auf den Punkt. Die drei Biere schmecken mir ausgezeichnet und ich bin mir sicher, daß dies nicht mein letzter Besuch bei Vagabund sein wird.

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Route der Bierinseln Berlin

Was die „Bierinseln Berlin“ sind, ist hier zu lesen. Der famosen Craft Beer Crawl lege ich meine persönliche Route zugrunde. Sie beginnt im Wedding, führt über Gesundbrunnen nach Prenzlauer Berg und Mitte und endet schließlich in Kreuzberg. Von den insgesamt 21 Bierinseln besusche ich sieben, zusätzlich kommt noch die Stammbar dazu. Die Route mit den Taprooms und Besuchszeiten sind auf den folgenden beiden Bildern aus Swarm zu sehen:

craft beer crawl 1
craft beer crawl 1
craft beer crawl (2)
craft beer crawl (2)

Ein umfangreicherer Post zur „Bierinseln Berlin“ folgt in den nächsten Tagen.

Zum Tag des deutschen Bieres

Heute ist Tag des deutschen Bieres, der eigentlich kein wirklicher Feiertag für die Biertrinker sondern eher ein Feiertag für die (Groß)Brauindustrie ist. Der Tag erinnert an den Erlaß der Bayerischen Landesordnung von 1516, in dem das „Bayerische Reinheitsgebot“ verschriftlicht wurde. Warum das Reinheitsgebot im 21. Jahrhundert langsam antiquitiert und verbraucherunfreundlich ist schildert Volker Quante in seinem Blog. Welche Seltsamkeiten dieser Erlaß bedeutet ist auf der Seite Bier des Tages zu lesen. Felix gar, fordert ganz geekig ein Reinheitsgebot 2.0. Diesen Ausführungen möchte ich mich gerne anschließen und plädiere einerseits für das Selberbrauen oder für den Schwenk der Konsumgewohnheiten hin zu Bieren von (kleineren) Brauereien die handwerklich produzieren. Also Prost!

horax pale ale
horax pale ale

Wurst und Bier 2015

In der Markthalle Neun findet heute die zweite Wurst und Bier statt. Von 11 bis 19 Uhr ist das Verkosten von Craft Bieren und fleischlichen Genüssen angesagt. Ich bin pünktlich um 11 Uhr da, denn es wird garaniert voll werden, nasche leckere Bratwürste und delektiere mich an den Bieren von Heidenpeters, AleBrower, Hans Müller Sommelierbier/ Hans-Craft sowie Kehrwieder und anderen Köstlichkeiten. Wie vermutet, ist es recht schnell voll in der Halle, die Stimmung ist außerordentlich gut, um 14 Uhr verabschiede ich mich leider schon. Ich verlasse die Markthalle an einer riesigen Schlange Eintrittwilliger, die bis auf die Straße reicht, vorbei. Im nächsten Jahr werde ich gerne wieder dabei sein – und natürlich pünktlich zu Beginn.

Wurst und Bier 2015
Wurst und Bier 2015

Lieblingsbier reloaded

Heute ist eine gute Gelegenheit auf „horax schreibt hier“ ein Blog vorzustellen, das seinem geneigten Publikum sicherlich viel Anregungen und Diskussionsstoff bietet und bieten wird, das Blog Lieblingsbier von Bierblogger Felix vom Endt. Felix Blog lag ein halbes Jahr im Dornröschenschlaf, hat nun ein Relaunch erfahren und ist seit dieser Woche wieder online. Für Felix war Lieblingsbier vor dem Relaunch eher ein Magazin, zukünftig soll es klar als Blog mit den Themenbereichen Bier, Essen sowie Kultur ausgerichtet sein. Ich bin sehr gespannt und nehme Lieblingsbier in meine Blogrolle auf. Felix habe ich an der Heidenpeters Bar kennengelernt. Felix hat in Craft Beer Brauereien in Vancouver gebraut, braut bei Johannes Heidenpeters mit und ist auch Heimbrauer. Felix weiß genau wovon er spricht, seine Gedanken zu Bier, Brauen und gutes Essen sind höchst anregend. Ich schätze ihn als onlineaffinen interessanten und sympathischen Mensch, seine Gedanken auf Lieblingbier empfehle ich gerne weiter.

Street Food Thursday - Pale Ale von Heidenpeters
Pale Ale von Heidenpeters

Street Food Thursday

Über hundertzwanzig Jahre hat die Markthalle Neun in Kreuzberg auf dem Buckel, eine angemessene Örtlichkeit für den Street Food Thursday. Köche auch ohne Restaurant können hier ihren Gästen für überschaubares Geld Köstlichkeiten verschiedenster Art anbieten. Und in der Tat wandelt sich der Ort am Donnerstag gegenüber einem normalen Markttag freitags oder sonnabends deutlich. Die Stände nehmen in Häufigkeit zu, alles wirkt voller und bunter. Dabei sollte der Genießer bereits zu Beginn der Veranstaltung um 17 Uhr die Halle betreten und sich mit langsamen Schlendern die Köstlichkeiten erschließen, denn die Halle wird ziemlich schnell ziemlich voll. Genießen sollte eine gewisse Zeitdauer haben, Hektik erschlägt das Genießen genauso wie auch zu langes Anstehen und Warten an den Ständen.

Großartig ist das in Cidre eingelegte und elf Stunden sous-vide gegarte Rindersteak. Das Ergebnis sieht nicht nur sehr ansprechend aus, es ist auch ein Geschmackserlebnis für faire 5,50 Euro. (Leider habe ich vergessen wer der Koch war)

Street Food Thursday - 24 Stunden in Cidre eingelegtes Rindersteak, 11 Stunden sous-cide gegeart mit drei Stunden karamelisierten Zwiebeln auf Kartoffelbrot, gebeizten Senfkörnern & Schnittlauch
Street Food Thursday – 24 Stunden in Cidre eingelegtes Rindersteak, 11 Stunden sous-cide gegeart mit drei Stunden karamelisierten Zwiebeln auf Kartoffelbrot, gebeizten Senfkörnern & Schnittlauch

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