Am Sonnabendmorgen die Vitalwerte – sowie davon abgeleitete – abzulesen birgt keine Überraschung: Schlafqualität unterirdisch, Erholung kaum vorhanden, Streßlevel auf höchsten Höhen, Herzfrequenz rasend, einzig der Blutdruck zeigt sich freundlich. Gleichlaufend mit dem fremden Blick durch die Geräte ist das leibliche Spüren: Kopfschmerz, Herzklopfen in der Brust, Unruhe, Mattigkeit.
Es gibt Lagen da unterscheiden sich Fremdblick und leibliches Spüren: Am Morgen auf Reisen sieht der Fremdblick einen Morgen nach der Freitagsrunde während das leiblich Spüren dazu entgegengesetzt ist. Was ist in so einer Situation verlässlich? Oder ist die Frage falsch…?