Das Atmen ist etwas, das sich unbemerkt vollzieht, Personen mit Atemproblemen wie Asthma oder COPD ausgenommen. Was geatmet wird, das wird im Lebensvollzug kaum bemerkt, Ausnahmen mögen beispielsweise Gerüche, gleich ob angenehm oder unangenehm, sein. Mit der heute einsetzenden Hitze verändert die erhitzte Luft den Atmungsvorgang: die Luft wird schwerer, flüssig, so als trinke man die Luft. Das Atmen der erhitzten Luft wird deutlich gespürt. Als Baustein für den Stoffwechsel könnte man meinen, Atmen sei Ernährung.
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Am Morgen nach der Freitagsrunde
Am Sonnabendmorgen die Vitalwerte – sowie davon abgeleitete – abzulesen birgt keine Überraschung: Schlafqualität unterirdisch, Erholung kaum vorhanden, Streßlevel auf höchsten Höhen, Herzfrequenz rasend, einzig der Blutdruck zeigt sich freundlich. Gleichlaufend mit dem fremden Blick durch die Geräte ist das leibliche Spüren: Kopfschmerz, Herzklopfen in der Brust, Unruhe, Mattigkeit.
Es gibt Lagen da unterscheiden sich Fremdblick und leibliches Spüren: Am Morgen auf Reisen sieht der Fremdblick einen Morgen nach der Freitagsrunde während das leiblich Spüren dazu entgegengesetzt ist. Was ist in so einer Situation verlässlich? Oder ist die Frage falsch…?