Pillkaller (und) Machandel

Unser Lieblingsrestaurant in Charlottenburg ist uns leider verloren gegangen, sodaß wir zu einem besonderen Anlaß eine Alternative suchen wollten. Wir haben zum ersten Mal das seit 1985 bestehende Marjellchen ausprobiert. Ich erinnere mich an deren Auftritt vor gefühlten hunderten von Jahren in den Berliner Stadtmagazinen Zitty und Tip, schaute mir die Speisekarte auf ihrem Webauftritt an und war an der Küche interessiert, hat sie doch Speisen zu bieten, die ich nur selten genießen kann.
Als Aperitif nahm ich einen Pillkaller, diese hochinteressante Kombination von Klarem, einer Scheibe Leberwurst samt einem Klecks Senf. Ein ungewöhnlicher Appetitanreger.

Pillkaller
Pillkaller

Ich begann die Speisenfolge mit einer Suppe und zwar eine Tasse Rinderfleck, die großartig mit Essig abgeschmeckt war. Sie enthielt in der Tat eine ordentliche Menge Pansen und war ganz und gar nicht nur eine Brühe mit einigen verirrten Fleischbröckchen. Dazu wurde Majoran und Senf zum Nachwürzen gereicht. Das war vollkommen unnötig, denn für mich war das auf den Punkt.

Rinderflecksuppe
Rinderflecksuppe

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