Hier ist es nun – Horax Pale Ale – mein erstes selbstgebrautes Bier. Sieht es nicht wunderschön aus – goldgelb mit einem feinen Schaum im Champagnerkelch? Ich bin glücklich. Allerdings – und das war so nicht geplant, schmeckt es eben nicht nach Pale Ale, der Cascade Hopfen kommt nicht so durch wie erwartet, Zitronen oder Aprikosenaromen fehlen. Es ähnelt etwas dem Eschenbräu Pils in seiner malzigen Note. Das ist, wie gesagt unerwartet, es trübt meine Freude jedoch nicht.

Verwendet habe ich die Braubox der Besserbrauer, die einen wirklich guten Start für den Anfänger bietet. Ich empfehle sie nachdrücklich.
Das eigene Bier zu brauen scheint im Rückblick, und ich weiß über die retrospekive Verzerrung, fast logischer Endpunkt der Entscheidung aus dem Januar zu sein verstärkt wieder Untappd zu nutzen. Diese Nutzung hat mich zum Verkosten neuer Biersorten angeregt, und somit den Horizont erweitert. Der Besuch des Craft Beer Fest Berlin und das Kennenlernen verschiedener Berliner Mikrobauereien tat sein Übriges dazu. Die Photos von Hendric härteten meinen Entschluß das Bierbrauen selbst zu versuchen. Erstaunlich wie inspirierend das Internet selbst für das Bierbrauen sein kann.
Wie ich mit dem Bierbrauen im kommenden Jahr weitermachen möchte werde ich mir in Ruhe überlegen habe aber jetzt schon den Eindruck, daß es mich nicht loslassen wird.
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[…] Horax Pale Ale […]
[…] Unbewußten kommen sind das gezeigte Panorama und die Homebrewingbilder. Letzteres ist sicher keine Überraschung, das Panorama “verstehen” nur drei Menschen mit denen ich im Gesichtsbuch verbunden […]
[…] 2.0. Diesen Ausführungen möchte ich mich gerne anschließen und plädiere einerseits für das Selberbrauen oder für den Schwenk der Konsumgewohnheiten hin zu Bieren von (kleineren) Brauereien die […]
[…] mehr Menschen in meinem Umfeld berichten davon, selbst Bier zu brauen. Zum Beispiel Ironblogger-Kollege horax, aber auch ein Arbeitskollege braut bereits seit fünf Jahren sein eigenes Bier. Dessen Erfahrungen […]