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Der erste Urlaubstag

Der Titel ist etwas irreführend. Vierzehn Tage Urlaub samt einer anschließenden Woche Büro liegen hinter mir. Diese vierzehn Tage mit einer Inselkreuzfahrt um die Hawaiianischen Inseln waren aufregend. Sie waren mit langem Flug, Neugierde, gespannter Erwartung, Aufregung und ähnlichen Zuständen verbunden. Heute ist also der erste Urlaubstag Zuhause ohne „offizielles“ Programm und Terminkalendereinträgen. Trotzdem erfüllt mich schon am Morgen eine Unruhe und die gedanklichen Planungen setzen ein: zum Training gehen, Bugs Bunny um elf Uhr nicht verpassen, Mailaccounts abfragen oder sein lassen, Einkaufszettel schreiben, Blogbeitrag schreiben, Text für das Gasthörerstudium vorbereiten. Das Vorwegnehmen aller möglicher Aktivitäten gehen mir durch den Kopf. Eines scheint heute sehr schwierig zu sein – einfach an nichts davon denken. Eigentlich wäre kontemplatives Rumsitzen auf der Couch angemessen. Oder einfach mal zehn Minuten aus dem Fenster schauen. Das wird aber noch werden ….

Adressrecherche – wie ging denn das?

Ich wurde gebeten einen Artikel über Alltagstechnologie auf einem anderen Blog zu veröffentlichen. Dies will ich gerne tun. Der Artikel soll beschreiben wie Ende der siebziger, Anfang der achziger Jahre des letzten Jahrhunderts – also zu internetlosen Zeiten, Studienführer und kommentierte Vorlesungsverzeichnisse per Post an mich versandt wurden. Das Problem, das ich mit diesem Artikel habe ist eine fatale Erinnerungslücke: Wie habe ich die Adressen der Universitäten recherchiert? Ausschließen kann ich die Telephonrecherche. Aber wie ging das sonst vor sich? Bin etwas ratlos…

Gestrandet

Vom grandiosen Honolulu kommend auf dem Flughafen von Los Angeles gestrandet. Warum und wieso demnächst auf diesem Blog,…

Entschleunigen

Am anderen Ende der Welt zum Entschleunigen zu sein ist herrlich. Bedeutet aber auch sich hier kurz zu fassen. Dementsprechend zeigt das Bild in diesem Blogbeitrag mein, zur Zeit, höchstes Aktivitätsniveau.

Kein Gänseparadies für mich

Der November ist Gänsezeit und normalerweise bin ich im November im Gänseparadies. Dieses Jahr ist es anders, aus Gründen natürlich. Sehr schade. Auch daheim ist das Gänsebraten nicht gerne gesehen, auch natürlich aus Gründen. So habe ich mir kurzentschlossen in der Lebensmittelabteilung des Vertrauens in der Stadt beholfen und nach dem Wochenendeinkauf Keule, Brust und Grünkohl schnabuliert. Äußerst begeisternd….

Gänsebrust, -keule, Grünkohl

Gänsebrust, -keule, Grünkohl

Das plötzliche Verschwinden von Industry Standard aus der Lebensmittelabteilung des Vertrauens

Die Lebensmittelabteilung im Kaufhaus des Vertrauens modernisiert die angebotene Küche an den einzelnen Verzehrstände. Ein erfolgreiches Beispiel, es ist immer voll da, ist New Burger, ein weiteres Beispiel ist der Pignut BBQ-Stand. Den letzten Modernisierungsschub bekam die Küche durch Industry Standard aus Neukölln. Mein absolutes Highlight ist der gegrillte Knochen mit lecker, lecker Knochenmark. Absolut großartig und für den Snack zwischendurch der Brüller.
Neulich stelle ich beim Besuch der Lebensmittelabteilung des Vertrauens mit Verwunderung und großem Bedauern fest, daß der Stand verschwunden ist. Ob dies kommerzielle Gründe hat, sehr viel los war da ehrlich gesagt nicht, oder andere, vermag ich nicht zu sagen. Gerüchte gibt es zuhauf aber das ist hier nicht der richtige Ort zum Berichten.

Auf meinem Tumblelog stelle ich hier und hier ein paar Bilder von den von mir  verzehrten Snacks bereit.

Hochbetagte

Die Wochenendausgabe der Süddeutschen berichtet in der Kategorie Wissen über neue Erkenntnisse der Langlebigkeit bei Menschen. Nicht objektive Kriterien wie aktueller Gesundheitszustand, soziale Teilnahme und Funktionsstatus, sondern die subjektive Bewertung der eigenen Lebenssituation sollen relevant sein. Der gelungene Umgang mit den eigenen Ressourcen, trotz körperlicher Gebrechen sei der Schlüssel. Optimismus und Lebensmut, -willen sind wichtig. Als Jüngere ist das Hineinversetzen in die Körperlichkeit und Bedürfnisse Hochbetagter sehr, sehr schwierig. Wir dürfen hier nicht unbedingt Kausalität mit Korrelation verwechseln, denn die „Stichprobe der Hochbetagten“ ist natürlich selektiv. Aber spannend und nachdenkenswert scheinen die neuesten Forschungsergebnisse zu sein. Und persönlich relevanter werden diese Ergebnisse natürlich auch…

Der Router verabschiedet sich mit lautem Knall

Einen Tag nachdem ich die Auftragsbestätigung zum Anbieterwechsel von Telephonie und Internet erhalte verabschiedet sich der Router mit lautem Knall. Lauter Knall deshalb, da die Sicherung rausspringt nachdem die Kondensatoren abgerauscht sind. Da will ich nicht meckern, der Router hat seine zehn Jahre durchgehalten. Mit dem Anbieterwechsel wird auch ein neuer Router kommen, bis dahin spendiere ich uns einen Ersatzrouter für einen schmaleren Euro. Witzig, dieser Zufall, nicht wahr?

Router

Router

Scheitern an Online-Formularen

Telephonie- und Breitbandzugangsbetreiber sind in unserem Haushalt verschiedene Unternehmen. Um eine höhere Bandbreite zu bekommen und auf IP-Telephonie umzustellen möchte ich beide Funktionen in die Hand des DSL-Zugangsbetreibers legen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, mit dem Unternehmen bin ich seit Jahren sehr zufrieden. Ich logge mich mit meinen Zugangsdaten ein um den Provider- und Tarifwechsel zu bestellen. Auf einer der letzten Seiten muß ich meine Festnetznummer, die portiert werden soll, eingeben. Nach dem Drücken des „Weiter-Buttons“ erfolgt eine Fehlermeldung in der Art „Diese Rufnummer existiert schon“ und nichts geht mehr. Ich breche den Bestellvorgang etwas verunsichert ab. Ich probiere es nun mit dem Telephoniebetreiber, obwohl etwas teurer und für mich zweite Wahl. Meiner Festnetznummer werden, obwohl ich angebe, daß keine weiteren Nummern gewünscht werden, trotzdem noch zwei Nummern zugeordnet. Dazu soll ich den Betreiber meiner jetzigen Festnetznummer, die er selber ist, eingeben. In dem Auswahlmenü ist er logischerweise nicht aufgelistet. Verwirrt und verunsichert breche ich auch den Bestellvorgang ab. Nach einer Weile probiere ich es erneut beim Breitbandbetreiber bis zum erneuten Auftreten des beschriebenen Fehlers. Kurzentschlossen rufe ich das Unternehmen an. Nach der Schilderung der Fehlermeldung bekomme ich die fröhliche Antwort, daß dies bekannt sei, da auch meine Festnetznummer des DSL-Anschlusses in ihrem System sei. Ich gebe also meine Bestellung telephonisch auf und hoffe auf eine problemlose Umstellung. Aber warum ist der Fehler, wenn bekannt, nicht abgestellt?

Heute nur Babyschritte

Die Reaktion erfolgt auf dem Fuße. Vier Wochen Trainingsabstinenz an den Kraftmaschinen hinterlässt beim erneuten Training seine Spuren. Und zwar deutliche Spuren und mit einem einfachen Wort ausgedrückt – Muskelkater. Heute schmerzen Stellen am gesamten Körper, die ich lange nicht gespürt habe und andere von denen ich nicht wußte, daß sie auch schmerzen können. Morgen wird der schmerzliche Höhepunkt der Folgen dieser Pause sein. Nicht, dass ich mich darauf freue. Heute und morgen wird mein Schritt nicht ausholend, federnd und dynamisch sein, sondern ich bin und werde nur zu einem Gang in der Lage sein – Babyschritte…