Schlagwort-Archive: microblogging

Die Sau ist ein Mastodon

Dieser Tage wird, in Sachen Mikroblogging, eine Sau namens Mastodon durchs Dorf getrieben. Im Gegensatz zu Twitter und dem Gesichtsbuch werden diesem Dienst die üblichen Heilsversprechen wie Dezentralität, Open Source und antikapitalistische Haltung zugeschrieben. Natürlich bin ich vollkommen begeistert und in meiner tiefsitzenden Neomanie melde ich sofort einen Account auf einer Instanz an. Leider ist auf der „Urinstanz“ „mastodon.social“ wegen Überfüllung keine Anmeldung möglich und so versuche ich es auf „hostux.social“, was problemlos klappt. Auf der Suche nach Mails von dieser Instanz, die im Spam-Ordner verschwinden, stelle ich fest, daß ich Mails von der „Urinstanz“ erhielt und somit bereits dort einen Account dort eröffnete.

Mastodon

Mastodon

Das ist schon geschlagene fünf oder sechs Monate her. Merkwürdig, daß ich mich nicht erinnere; wurde der Dienst einfach uninteressant?

Notiz zu Pownce

Um die Jahre 2007 und 2008 traten zahlreiche Mikrobloggingdienste auf den Plan. Die meisten sind verschwunden und heute fallen mir im Gespräch die meisten nicht mehr ein. Ein interessanter Dienst war Pownce. Trotz des für mein Ohr ungewöhnlichen Namens vergesse ich ihn immer wieder. Die Notiz soll ihn nun für mich festhalten. Ein weiterer Dienst ist fanfou, ein chinesischer Twitter-Klon, der 2009 der Zensurbehörde zum Opfer fiel und geschlossen wurde, ab 2010 jedoch wieder geöffnet ist. Von der Wiedereröffnung habe ich erst heute erfahren und mein Account existiert heute noch. Ich kann also wieder in China auf deutsch schreiben …

Screenshot vom chinesischen Microbloggingservice fanfou

Screenshot vom chinesischen Microbloggingservice fanfou

Und was mach ich mit Peach?

Wieder ist ein neues Social-Media-Messenger-Techno-Dings aufgetaucht – Peach. Ein rosa Pfirsich zur Kommunikation und mit sogenannten „Magic Words“, Kurzbefehle für technische Funktionen wie z.B. das Teilen von Locationen („here“) oder das Wetter („weather“) bzw. das Erstellen von Zeicnungen („draw“). Das Ausprobieren ist kinderleicht und macht Spaß (jedenfalls jetzt noch am Anfang).

Peach

Peach

Peach ist so frisch, daß zur Zeit noch kein Wikipediaeintrag existiert. Mal sehen wie lange sich Peach hält und ob es den Weg vieler Dingse in die Bedeutungslosigkeit geht. Ein Plurk ist es jedenfalls nicht.

Ein neuer Versuch: Untappd – drink socially

Der Stecki hat meinem Gefühl nach in letzter Zeit häufiger Posts bierologischen Inhalts von Untappd zu Twitter gepostet. Die englischsprachige Wikipedia schreibt zu Untappd „is a social networking service that allows its users to check into beers as they drink them, and share these check-ins and their locations with their friends“. Beim Lesen seiner Tweets erinnere ich mich, daß ich dort auch noch ein Zugang habe und logge mich mal flugs ein. In der Tat ist mein Account am sechsten November 2010 angelegt und nur einen Tag genutzt. Ich beschließe das kurzfristig zu ändern und einen erneuten Versuch mit Untappd zu starten. Mit der App auf dem iPhone begebe ich mich zu einem Frühschoppenbuffet nach Köpenick ins Waschhaus und mache vom Dienst Gebrauch. Die App ist intuitiv leicht zu verwenden und hat neuerdings eineige interessante Filter für Photos. Die Biersorten werden schnell gefunden und der Pull von Foursquare-Locations funktioniert problemlos.

Untappd

Untappd

In der nächsten Zeit ergeben sich für mich einige Gelegenheiten den Service zu verwenden, so wie das anstehende Ironblogger Berlin Neujahrsbiertrinken, das ich dann sortenweise protokollieren werden.

Ob ich dabei bleiben werden?