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Das kann Instagram doch eigentlich besser

Ja, Instagram ist knorke, genauer gesagt war knorke. Es ist nachvollziebar, daß die Eigentümer diesen Dienst nicht aus reiner Philanthropie betreiben, nein, der Dienst soll auch wirtschaftlich sein. Verständlich sind Versuche die Timeline in der Form zu verändern, daß der geneigte Nutzer dort länger verweilt und somit den Dienst wirtschaftlich attrakiver macht. Diese Manipulation von Chronologie zu einem irgendwie gearteten Gebilde ist einigen, mir auch, sauer aufgestoßen. Aber der Mensch lernt damit umzugehen, erfindet Techniken, sodaß das gestörte Nutzererlebnis fast wieder wie unter chronologischen Bedingungen ist. Auch das Problem der, zunächst erratischen und dann nicht mehr angebotenen instagram-2-flickr-bridge läßt sich verschmerzen.

Kritisch, nein, nervend ist die aktuelle Ausspielung von Werbung, der gesponserten Post. Dabei hat Instagram die sanfte Werbeausspielung hat ja beherrscht. Zur Zeit ist es so: Wird Instagram geöffnet, ist nach den ersten drei Posts der vierte ein gesponserter, danach folgt nach acht bis neun Posts ein gesponserter. Das ist zuviel, das ist Flatulenz. Die Aufforderung, bzw die Möglichkeit diesen Posts zu verwerfen, indem man ihn anklickt um dann eine Begründung zu markieren ist respektos gegenüber dem Nutzer. Dieses wäre bei einer deutlich geringeren Frequenz angemessen. Aber man weiß ja nie. Vielleicht lernen die Nutzer damit zu leben. Ist das Muster halbwegs erkannt kann sich eine Technik des Weiterscrollens, des Nichtwahrnehmens etablieren. Davon haben zwar Instagram und der Werbetreibende nichts, für den Nutzer wird die Flatulenz der gesponserten Posts halbwegs erträglich

Trotzdem, das geht so nicht. Instagram ist kaputt!

Poken

Gut – dies ist ein Füll-Post aber ich bin sehr begestert davon, daß katti heute mit einem Tweet die Erinnerung an die Pokens auf der re:publica 2009 wachgerufen hat. Hier mein Überbleibsel:

Poken

Poken

Notiz zu Pownce

Um die Jahre 2007 und 2008 traten zahlreiche Mikrobloggingdienste auf den Plan. Die meisten sind verschwunden und heute fallen mir im Gespräch die meisten nicht mehr ein. Ein interessanter Dienst war Pownce. Trotz des für mein Ohr ungewöhnlichen Namens vergesse ich ihn immer wieder. Die Notiz soll ihn nun für mich festhalten. Ein weiterer Dienst ist fanfou, ein chinesischer Twitter-Klon, der 2009 der Zensurbehörde zum Opfer fiel und geschlossen wurde, ab 2010 jedoch wieder geöffnet ist. Von der Wiedereröffnung habe ich erst heute erfahren und mein Account existiert heute noch. Ich kann also wieder in China auf deutsch schreiben …

Screenshot vom chinesischen Microbloggingservice fanfou

Screenshot vom chinesischen Microbloggingservice fanfou

Über die Klobrille

Ich frage mich ob die Digitalisierung bei der Klobrille Einzug gehalten hat und muß feststellen, daß das bereits seit den achziger Jahren der Fall ist. Zwar nicht unbedingt in Berlin, Deutschland oder Europa sondern am andere Ende der Welt in Japan, wie die Wikipedia weiß. Das erstaunt mich dann doch, hielt ich bisher unsere, mechanisch sich selbst absenkende Klobrille den Gipfelpunkt der Toilettentechnologie. Ich bin eines besseren belehrt und freue mich darüber.

Klobrille

Klobrille

Ich werde meinen Kumpel Roger beim Bier danach befragen …

Hemden im Internet

Voller Enthusiasmus mache ich mich auf die Suche nach Hemden im Internet. Bei einem Onlinefashionshop bekomme ich einen ordentlichen Rabatt sodaß die Hemden der Marke, die mich interessieren, doch spürbar billiger sind statt einem unrabattierten Preis von 99,95€. Hemden dieser Marke trage ich als Businesshemden zum Anzug denn es ist die mir einzig bekannte Marke, die schwarze Langarmhemden mit Button-Down-Kragen herstellen. Ich suche allerdings diesmal karierte Langarmhemden mit Button-Down-Kragen und freue mich zunächst sehr über das Angebot. Bei genauerem Hinsehen stelle ich fest, daß es sich ausschließlich Hemden in Slim-Fit-Form handelt. Grauenhaft, erinnert das an die taillierten Hemden der 1970ger Jahre. Ich trage ausschließlich Regular-Fit-Form, was auch den Vorteil hat bestimmte Partien am Körper mit Wohlgefallen zu verhüllen. Schade, so wird es nichts mit den Hemden aus dem Internet. Ich gehe statt dessen ins Kaufhaus des Vertrauen der Holden und kaufe mir zwei karierte Langarmhemden in Regular-Fit für 19,95€ pro Hemd ganz analog. Da freut sich auch der Sparfuchs in mir.

Piratenente

Die Kurzreise nach Hamburg bringt aus dem Hotel des Vertrauens eine neue Mitbewohnerin nach Kreuzberg – eine Piratenente. Sie fühlt sich sofort zwischen den hier lebenden Artgenossen wohl. Da sind eine Kapitänsente, eine Seefahrerente, eine Taucherente, eine Conciergeente und noch einige mehr. Allerdings sind diese gegenüber der neuen Mitbewohnerin etwas zurückhaltend, sind sie doch von den hochgezogenen Augenbrauen und der Axt irritiert. Da die Piratenente mich entzückt, folgt ein Photo auf dem Fuße samt algorithmischer Bildverbesserung mit Perfectly Clear, etwas algorithmischem Blurring mit Tadaa SLR und etwas Lux und Helligkeit mit Instagram. Auch Artwork ist selbstverständlich willkommen und Prisma bietet dafür mit dem algorithmischen Filter, benannt nach dem großen indischen Künstler Thota Vaikuntam, den richtigen satten Gelbausdruck.

Piratenente

Piratenente

2016

Instagram sieht mein 2016 etwas selektiv … Aber knorke war es.

2016

2016

Die wundersame Instagram-2-flickr-bridge

Manchmal ist Technik besonders störrisch. Da schimpfe ich mit den Dingen als wären sie Menschen und könnten mich verstehen. Die Instagram-2-flickr-bridge ist so ein Ding. Sie setzte im vergangenen September völlig aus. Alles Löschen und Neuerstellen brachte nichts, selbst der Einsatz von iftt blieb erfolglos. Heute schaue ich zufällig auf meine flickr-Seite und sehe, daß seit September diesen Jahres Photos funktionsgemäß übertragen werden. Ein geschlagenes Jahr fast auf den Tage genau bleibt die Bridge stumm. Sehr, sehr wundersam oder wohnen Kobolde nicht nur in Fahrstühlen?

Die Sache mit der Uhrenumstellung

Vor dem Schreiben dieses Blogposts schaue ich alle von mir geschriebenen Beiträge durch und finde tatsächlich etwas über die Uhrenumstellung aus 2014.

Was hat sich seitdem geändert? Technisch sind wir immer noch auf dem gleichen Niveau. Dem Umstellungsprozeß bei Laptop, Tablet oder Smartphone, der die Uhren automatisch aktualisieren wird keine Aufmerksamkeit geschenkt, dem Prozeß der drei Funkuhren, die ebenfalls automatisch aktualisiert werden schon eher, da gibt es regelmäßig Ausälle nur eben in diesem Jahr in anderer Reihenfolge. Der, im Aktualisierungsprozeß unzuverlässige Funkwecker hat sich bereits umgestellt, die beiden anderen Funkuhren zeigen noch Sommerzeit an. Die Uhren an den Haushaltsgeräten und dem Festnetztelephon stelle ich händisch um. Same procedure as every year… Und nein, die Uhrenumstellung hat keinerlei Auswirkungen aus mein Wohlbefinden.

Edvard Munch und der Burger

Über Prisma und wie ich es nutze berichtete ich bereits. Dass damit Essensbilder nicht unbedingt „verbessert“ werden sondern beim Betrachter einen eigenen Blick entstehen lassen können bemerkte ich ebenfalls. Der Filter „Der Schrei“ nach vier Werken von Edvard Munch gibt dem „Punkin Beef Burger“ mit gebratenem Kürbisfleisch einen interessanten Spin. Ob Edvard Munch einen Burger so gemalt hätte?