Vor acht Jahren (tagebuch)bloggte ich in Sätzen mit zwei Worten – eine spielerische Modifikation – über einige Sonntage. Die Tage in dieser Kürze zu beschreiben fiel mir nicht leicht da die Worte im Text möglichst nicht wiederholt werden sollten. Das ging stockend von der Hand. Vielleicht werde ich die Schreibübung in unregelmäßigen Abständen wiederholen.
Augen aufschlagen. Latschen anziehen. Schlafqualität prüfen. Blutdruck messen. Morgen sagen. Holde küssen. Kaffee brühen. Regen betrachten. Unleidlich sein. Tablet anschalten. Mastodon öffnen. Netnewswirebutton drücken. Plurk starten. Schrippen aufwärmen. Minigurke aufschneiden. Philosophiesendung sehen. Duschen verwerfen. Bücher bestellen. Hunger bekommen. Schnitzel naschen. Balkonthermometer ablesen. Rausgehen absagen. Interdentalbürstchen austauschen. Geschirr abwaschen. Eisberge bestaunen. Senf rausstellen. Eier anpieken. Bereal bespielen. Tüften abgießen. Abendessen genießen. Gesättigt fühlen. Muttern anrufen. Trauer empfinden. Fernsehzeitung studieren. Tatort schauen. Magerjoghurt schleckern. Zähne putzen. Tippi zuhören. Stichworte zusammenreimen. Kaffeemaschine vorbereiten. Sporttasche packen. Müde werden. Blogbeitrag publizieren. Gute Nacht.