Eine kleine Labskausforschung

In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis führt er eher ein Schattendasein, der Labskaus. Vom Geschmack her zu Unrecht, wie ich finde, möglicherweise ist ja sein Aussehen ein mitentscheidender Moment, denn der Spruch „das Auge ißt mit“ ist ja nicht ohne Sinn. Drei Varianten möchte ich kurz vorstellen.

Den Labskaus in der Dose habe ich von freundlichen Menschen aus Hamburg geschenkt bekommen. Die Zubereitungshinweise sagen, daß der Inhalt der geöffneten 400gr Dose langsam in einem Wasserbad erhitzt werden soll. Ich halte mich nicht daran sondern gebe den Inhalt so in eine Topf und erhitze den Labskaus auf kleiner Flamme. Das vorsichtige Probieren des kalten Labskaus macht mich eher pessimistisch was das Ergebnis werden wird, so stelle ich mir den Geschmack von Katzenfutter mit Corned Beef vor. Einfach fürchterlich! Dafür schmeckt der erhitzte Labskaus gar nicht so schlecht, um es mit dem geflügelten Wort Alfred Bioleks, auszudrücken wenn er Mittelmaß meint – interessant. Dazu serviere ich mir zwei Spiegeleier, eine geschnittene Gewürzgurke vom Discounter des Vertrauens und zwei Rollmöpse aus der Fischabteilung des KaDeWes. Das Ergebnis ist auf dem folgenden Bild zu sehen:

Labskaus aus der Dose
Labskaus aus der Dose

Weiterlesen