Schlagwort-Archive: Neues Museum

Über die James-Simon-Galerie – Der erste Eindruck

Beim Blick vom Lustgarten auf die James-Simon-Galerie fühlt sich die Betrachterïn klein. Zwei Freitreppen müssen erklommen werden bis zum Eingang. Erinnert das nicht an den Tempel der Hatschepsut – mit seinem langgezogenen Aufstieg und der gewaltigen Säulenarchitektur? Zwar ist die Stirnseite der Galerie und der Eingangsbereich schmal, doch die umliegenden Gebäude samt den zwei Freitreppen überlisten den Blick und lassen das Ensemble mächtiger erscheinen. Im Gebäude macht sich die Ernüchterung breit, das Innere hat den Charme eines Flughafenabfertigungsgebäudes. Und ja – Abfertigung und Kanalisierung der Besucherïnnen ist die Funktion der Galerie, die Form folgt dem nicht. Das ist nicht schlecht, im Gegenteil, der Widerspruch hält zum Nachdenken an, die Museen werden interessanter.

Über ein Photo

Nefertiti oder wer ist das?

Im Neuen Museum

Im Neuen Museum

Über Veränderung in Toilettenräumlichkeiten

Dort wo der Platz knapp ist werden Toilettenräumlichkeiten unabhängig vom Geschlecht eingerichtet. Wir sehen es im Flugzeug oder in der Bahn. Sogar die ein oder andere Speisewirtschaft weist dies so aus, allerdings nur wenn die Fläche des Gastraums eine bestimmte Größe nicht überschreitet.

Im unteren Foyer des „Neuen Museums“ werden die Toilettenräumlichkeiten, gemäß geltenden Rechts, abhängig vom Geschlecht ausgewiesen. Dies überrascht uns nicht. Überrascht sind wir allerdings vom Vorhandensein eines Babywickeltisches in beiden Räumlichkeiten. Das nennen wir progressiv.

Besuch bei Nofretete

Wenn es in Geprächen auf die reichhaltige Kulturlandschaft Berlins zu sprechen kommt werde ich immer etwas kleinlaut. Als Berliner begebe ich mich in anderen Ländern oder Städten dort auf kulturelle Spurensuche in der Heimatstadt eher selten. Einer dieser seltenen Momente ist in dieser Woche ein Besuch im Neuen Museum um die Büste der Nofrete zu bewundern. Hat mich doch ein Besuch in Ägypten samt einer Nilkreuzfahrt zu den verschiedensten Stätten der altägyptischen Kultur tief beeindruckt.

Wir beginnen den Besuch samt Führung jedoch im Keller mit der Sonderausstellung zu den Funden vor dem Roten Rathaus. Ich muß dazu sagen, ich habe mir vorgenommen so wenig Aufnahmen wie möglich zu machen um mich voll und ganz den gegewärtigen Eindücken hinzugeben. So sind insgesamt nur fünf Photos entstanden. Das erste zeigt zwei Zapfhähne aus den Schänken am Berliner Rathaus. Sie wurden im Fünfzehnten bzw. im Siebzehnten Jahrhundert hergestellt.

Zapfhähne

Zapfhähne

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