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Noch ein Keep-it-simple-Dinner für Strohwitwer

Ach ja, immer diese Zufälle! Ein lustiger Zufall ist, daß der Chris im selben Zeitraum wie ich Strohwitwer ist. Nun ist Chris nicht irgendwer, sondern hat schon als Hobbykoch die Gelegenheit gehabt seine Fähigkeiten Wolfram Siebeck vorstellen zu können. Im Blog Männer unter sich berichtet er über seine Strohwitwerküche unter dem Kürzel „UFMK“ was „Ultra-Faule-Männer-Küche“ bedeutet und bezeichnend für die Einfachheit seiner Rezepte ist. Das ist spannend, sehr gut zu lesen und natürlich empfehlenswert zum Nachkochen für alle Strohwitwer, die sich wenig Arbeit machen wollen.

Wenn ich Strohwitwer bin habe ich die Möglichkeit die Küche zu genießen, die die Holde nicht mag, ich aber gerne esse. Darunter fällt Fleisch von Hase und Kaninchen. Wie kann es auch anders sein, bei meinem letzten Gang zur Tschechischen Bierbar entdecke ich beim Fleischhändler des Vertrauens Hauskaninchenleber und lasse mich davon zu einem Triplett aus drei Sorten Fleisch inspirieren:

Taubenbrüstchen, Hasenrückenfilet, Hauskaninchenleber

Taubenbrüstchen, Hasenrückenfilet, Hauskaninchenleber

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Keep-it-simple-Dinner für Strohwitwer

Ich bin momentan Strohwitwer, eine merkwürdige Zeit. Genauer gesagt, eher merkwürdig waren die Tage davor, denn dort erlebte ich mal wieder adoleszente Großartigkeitsphantasien: In der Strohwitwerzeit werde ich alle möglichen tollen Dinge machen, die mir die Anwesenheit der Holden vermeintlich nicht gestattet wie z.B. das Sitzen in einer Charlottenburger Großdestille werktags morgens um acht Uhr zum Schultheißtrinken, dazu Soleier knabbern. Aber wie immer, alles nur heiße Luft, die Zeit als Strohwitwer ist völlig normal, nur der Bierkonsum ist leicht aber unbedeutend erhöht. Nun ja, beim Wochendeinkauf habe ich mich etwas verkauft und das kam so: Im Angebot beim Fleischhändler des Vertrauens gibt es frisches Entrecote aus Uruguay. Ich also nichts wie hin und kaufe ein knappes Kilo für zwei Tage. Dabei entdecke ich noch Prime Rip Entrecote dry aged aus deutschen Landen für einen sehr, sehr günstigen Kilopreis aber ich habe ja bereits meine Stücke. Zufrieden begebe ich mich zur „Tschechischen Bierbar“, trinke meine Budweiser und hatte viel Spaß an den Gesprächen, die waren diesmal unbezahlbar. Als ich mich auf den Heimweg mache, komme ich noch einmal am Fleisch vorbei und kann nicht widerstehen. Noch die kleinste Scheibe von den Prime Rib Stücken muß mit und – schluck – das sind ca. 600 gr. Mit 1,5 Kilo Steak gehe ich nach Hause.

Allerlei Entrecote, linkes Stück als Prime Rib dry aged

Allerlei Entrecote, linkes Stück als Prime Rib dry aged

Und jetzt also zu meinem favorisierten Keep-it-simple-Dinner mit einfachstem Aufwand:

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