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Das plötzliche Verschwinden von Industry Standard aus der Lebensmittelabteilung des Vertrauens

Die Lebensmittelabteilung im Kaufhaus des Vertrauens modernisiert die angebotene Küche an den einzelnen Verzehrstände. Ein erfolgreiches Beispiel, es ist immer voll da, ist New Burger, ein weiteres Beispiel ist der Pignut BBQ-Stand. Den letzten Modernisierungsschub bekam die Küche durch Industry Standard aus Neukölln. Mein absolutes Highlight ist der gegrillte Knochen mit lecker, lecker Knochenmark. Absolut großartig und für den Snack zwischendurch der Brüller.
Neulich stelle ich beim Besuch der Lebensmittelabteilung des Vertrauens mit Verwunderung und großem Bedauern fest, daß der Stand verschwunden ist. Ob dies kommerzielle Gründe hat, sehr viel los war da ehrlich gesagt nicht, oder andere, vermag ich nicht zu sagen. Gerüchte gibt es zuhauf aber das ist hier nicht der richtige Ort zum Berichten.

Auf meinem Tumblelog stelle ich hier und hier ein paar Bilder von den von mir  verzehrten Snacks bereit.

Entenzungen online

Bin zum Dinner eingeladen und treffe mich mit Gastgeber und Mitessenden vor dem Restaurant. Der Abend ist lau, wir unterhalten uns ein wenig, warten noch auf Nachzügler um dann gemeinsam unseren reservierten Tisch zu besetzen. Die Runde besteht aus sehr netzaffinen Menschen, ein paar Jährchen jünger als ich. Der Crémant wird serviert, wir prosten dem Gastegeber zu, trinken auf sein Wohl. Speisenkarten werden verteilt und ich spreche darüber, daß ich mich ein wenig über das Restaurant im Netz informiert habe, einige Artikel in Presseerzeugnissen, die online verfügbar sind, gelesen habe und die ein oder andere Kritik in Blogs. Ich erzähle so weiter über die etwas ungewöhnlichen Speisen auf Karte und was ich davon gerne probieren möchte, Entenzungen zum Beispiel und das Quallencarpaccio. Ich rede über die glühenden Empfehlungen und die vermeintlichen Enttäuschungen, die Gäste ins Netz gestellt haben. Einer der Mitessenden meint darauf hin zu mir: „Mußt Du aber Zeit haben Dich mit sowas zu beschäftigen.“ Bin leicht verwirrt, was ist denn da falsch gelaufen…?

Ente auf drei Etagen

Auf meinem Kurztrip nach Hamburg in der vergangenen Woche hatte ich die Freude mit der wunderbaren Sibylle in der Bank zu Abend zu essen. Ich entschied mich für das Entenmenue, was mich keine Sekunde reut. Das Menue bestand aus fünf Gängen und, um es gleich vorneweg zu sagen, man kann es ohne Völlegefühl danach genießen.

Der erste Gang, die Vorspeisenvariation wurde mit einer Étagère auf drei Etagen serviert:

1. Ententerrine mit Walnüssen & Backpflaumen dazu Shitakepilze, Apfel-Selleriesalat & Chili-Papaya-Vinaigrette
2. Entenleberparfait mit Süssweingelee dazu Quittenkompott & Brioche
3. Gebratene Entenstopfleber auf Selleriecreme geröstete Schalotten & Trüffeljus

Étagère

Étagère

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Altes Zollhaus – da wo die Ente wohnt

Seit Urzeiten wohne ich in Kreuzberg und seit einer Ewigkeit gibt es schon das Restaurant Altes Zollhaus am Carl-Herz-Ufer. Obwohl fußläufig wenige hundert Meter von meinem Zuhause entfernt, hat es bis gestern aus unerfindlichen Gründen nie zu einem Besuch gereicht. Das Zollhaus hat drei „Geschwister“, das Restaurant Aigner, die Rotisserie Weingrün und das Weingut Horcher, wobei sich das Restaurant Aigner und ich uns bereits kennen.
Wir hatten für vier Personen reserviert und selbstverständlich hatte ich Speisen- und Weinkarte bereits vor Tagen auf der Webseite des Restaurants studiert. Lobenswert ist, das die Karten im Internet auch tatsächlich die aktuellen sind. Der Gastraum mit den verputzten aber ungestrichenen Wänden, die mit Bildern der Gegenwartskunst dekoriert sind, empfing uns mit einer Atmosphäre des Landhausstils. An diesem Abend überwogen im Publikum eher bemooste Häupter, was sicherlich auch am Preisniveau des Restaurants liegt. Wir entschieden uns alle vier jeweils für unterschiedliche Drei-Gang-Menüs, die mit 40 Euro pro Menu ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis zeigen.

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