Ausflüge an den Scharmützelsee bereiten mir große Freude, denn rund um den See finden sich kulinarische Perlen wie das Café Dorsch in Bad Saarow-Strand. Überrascht hat mich der interessant terrassierte Außenbereich, in dem man sich auf verschiedenen Ebenen, umgeben von Kiefern und Eichen und mit Seeblick, auf das Angebot des Hauses einlassen kann. Glücklicherweise hatten wir einen Tisch zu früher Mittagsstunde reserviert und saßen so in einem windgeschützen, sehr sonnigen Außenbereich direkt am Haus mit wunderbarem Blick auf den See. Die Wand des Hauses war mit einer, der Holden unbekannten, rotblühenden Pflanze berankt. Der Inhaber persönlich beantwortete die Fragen der Holden zu diesem Gewächs. Seine Leidenschaft für diese Dinge waren unübersehbar.
Natürlich hatte ich bereits im Internet die Speisenkarte studiert, die den Grundstock des Speisenangebots bildet und analog mit saisonalen Gerichten ergänzt wird. Ich entschloß mich zu Zurückhaltung und damit für drei Gänge:
Schlagwort: internet
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Café Dorsch – Rucola 2.0
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Urlaub 1
Endlich mal eine Woche Urlaub. Und bekomme gleich einen Hals wie unfaßbar unkonfortabel das einfache Teilen eines Photos auf WordPress mit einem Apple-Device ist. Und das Taggen funzt auch nicht. Sehr arm A B E R der Urlaub ist knorke!
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Kurzbericht zur Verleihung des Zedler-Preises für Freies Wissen
Irgendwie hatte ich mich über die Einladung zur „I. Verleihung des Zedler-Preises für Freies Wissen“ gewundert. Warum? Hatte ich nicht in den letzten Jahren selbst hier auf meinem Blog für „Zedler“ mit einem Banner geworben? Ja, in der Tat, nur dabei ging es um die „Zedler-Medaille“ der Wikimedia. Also nun etwas Neues, irgendwie hatte ich diese Entscheidung eine andere Auszeichnung einzuführen nicht mehr parat. Dabei berichtete Leonhard Dobusch bereits im letzten Jahr auf netzpolitik.org darüber.
Die Preisverleihung fand heute im Supermarkt statt, einer Location, die mir bis dato unbekannt gewesen war, mitten in Wedding nahe dem U-Bahnhof Voltastraße gelegen. Die Veranstaltung war für diesen sonnigen und heißen Sonntagnachmittag gut besucht. Pavel Richter, Vorstand der Wikimedia Deutschland, moderierte persönlich die Verleihung. Zudem waren drei hochkarätige Laudatoren gewonnen, die die Entscheidungen der Jury verständlich kommunizierten. Die fünf, laut Aussage von Pavel Richter, klaren Gewinner der drei Kategorien „Wikipedia Artikel des Jahres“, „Wikipedia Community des Jahres“ und „Externes Wissensprojekt des Jahres“ sowie den beiden Sonderpreisen aus insgesammt 117 Einreichungen sind auf Wikipedia dokumentiert. Die Gewinner der Kategorien eins, Nuklearkatastrophe von Fukushima, und zwei, österreichisches Portal Denkmallisten, waren mir völlig unbekannt. Ich habe erst nach der Veranstaltung den ausgezeichneten Artikel Nuklearkatastrophe von Fukushima gelesen und finde ihn richtig gut. Ein verdienter Gewinner. Die Entscheidung für das VroniPlag Wiki in der Kategorie drei finde ich kritikwürdig, erschließt sich mir Relevanz und Nachhaltigkeit im Sinne der Kategorie „Externes Wissensprojekt des Jahres“ nicht wirklich, da scheint mir z.B. OpenStreetMap näher an der Erfüllung der geforderten Kriterien zu sein.
Nach der Preisverleihung gab es einen Sektempfang und die Gelegenheit mit vielen interessanten Gästen in Kontakt zu kommen und ich konnte so einige gute Gespräche führen. Location und Event passten zusammen, es gab zwar einen roten Teppich aber der doch sehr zurückhaltende „Glamour“ des Events fügte sich treffsicher zum Veranstaltungsort und seiner Lage im Wedding. Wikimedia Deutschland lud zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.
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Juchhu, werbefrei!
Ich habe mein Blog ab heute werbefrei gestellt, d.h. es werden keine Werbemittel innerhalb oder unterhalb der Blogposts von und für WordPress angezeigt. Dafür zahle ich 30 $ im Jahr an WordPress. Diese Zahlung mache ich gerne, verfolge ich mit diesem Blog keinerlei kommerziellen Interessen bzw. Gewinnabsichten. Einzig in der Sidebar unter „Spread the word“ liste ich Netzwerke, Vereine oder Veranstaltungen, die gemeinnützigen Charakter haben, auf.
Feels good! #ilike
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re:publica 2012 – die Spannung steigt
Übermorgen also geht es los, die re:publica 2012 startet an einem neuen Veranstaltungsort, der Station-Berlin, einem ehemaligen Postbahnhof. Hier wird genügend Platz für die siebzehn Tracks mit fast 200 Stunden Programm und ca. 3000 erwarteten Teilnehmern sein. Freue mich sehr, daß die Bloggerkonferenz in Kreuzberg stattfindet. Heute mittag hieß es für den Vorverkauf sold out.
Einen finalen Plan welche Sessions genau ich besuchen werde habe ich noch nicht, versuche aber all die Sessions ausschließen, von denen mir die Speaker persönlich bekannt sind, bzw. die ich schon einmal gehört habe, oder in der die Thematik zu nahe zu meiner Arbeitswelt ist, mit einer Ausnahme. Warum ich so vorgehen werde? Das ist natürlich nichts Persönliches gegen mir bekannte Speaker aber eine zu starke Fokussierung auf bekannte Inhalte oder bekannte Speaker verringert m.E. die Chance auf total Überraschendes, auf wirklich für mich Neues, auf Aha-Erlebnisse bei einer solchen Veranstaltung.
Auch in diesem Jahr gibt es über die Tage ein begleitendes buntes Kulturprogramm. 😉 Fest gebucht sind bei mir selbstverständlich das erste bundesweite Iron Bloggertreffen mit gemeinsamer Bierkassenleerung und das sogenannte Traditionsabendessen einer kleinen, konspirativen Gruppe von Datenanalysten.
Ich bin gespannt auf die nächsten Tage und freue mich auf das Klassentreffen.
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Frankfurt überrascht mich
Mein Kurztrip nach Frankfurt am Main hat sich überraschenderweise auch kulinarisch gelohnt. Dank Jens war ich gestern abend im Walon & Rosetti, einer Bar im Bahnhofsviertel. Ich habe mich auf die Empfehlungen des Wirtes, Radu Rosetti, vollständig verlassen und wurde nicht enttäuscht. Als leichtes Abendessen empfahl er lauwarmen Heilbutt mallorquinische Art mit Tomaten, Avocado, Chilli etc., sehr spicy, vielleicht ein wenig zu spicy für meine Geschmackspapillen aber sehr lecker und absolut lohnenswert.
Zum Essen empfahl Radu als Weißwein einen Franzosen, einen Cuvée, den Namen habe ich vergessen. Eigentlich kein Freund von Cuvées war auch diese Empfehlung genau richtig, der Wein harmonierte bestens mit dem Essen und aus einem Glas zum Essen wurden mehrere nach dem Essen.
Ausdrücklich lobenswert sind Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter.Ich empfehle die Bar nachdrücklich und rate jedem, der dort einkehrt nach den tagesfrischen Gerichten zu fragen, die nicht auf der Karte stehen. Es lohnt sich! Und ich werde wiederkommen.
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Tag der offenen Tür bei Wikimedia Deutschland
Ein volles Haus hatte gestern nachmittag Wikimedia Deutschland zum Tag der offenen Tür in Kreuzberg. Mitarbeiter, Mitglieder und Gäste kamen in der Obentrautstraße zusammen um die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen oder um sich über die Arbeit des Vereins zu informieren.
Sebastian Sooth erläuterte das Raumnutzungskonzept, das unter anderem einen freien Space von Interessierten an freiem Wissen beinhaltet und so ein erster Schritt zu einem „Haus des freien Wissens“ an diesem temporären Standort ist. Der freie Space ist in dieser Phase freilich erst nach Anmeldung nutzbar. Vielfältige Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte werden angeboten und wir erfuhren, daß sogar ein Mikroskop vorhanden sei, das gerne zur Wissensgenerierung zur Verfügung gestellt wird.
Schwerpunkt des Standortes ist ein Großraumbüro, das flexibel, je nach Platzanforderung von Projekten, Themen etc, ausgerichtet werden kann. Das Projekt Wikidata mit ca. elf bis zwölf Mitarbeitern, beansprucht dabei einen gehörigen Platz.Über das Projekt Wikidata informierte mich Nicole Ebber. Eine zentrale Datenbank mit statistischen Daten wird aufgebaut. Aus dieser werden die Daten automatisiert und sprachenübergreifend in Wikipediaartikel einpflegt und können auch externen Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Inhalte können so wesentlich schneller und kostengünstiger aktualisiert werden. Die Eingabe in die zentrale Datenbank erfolgt allerdings manuell.
Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Nachmittag, selbstverständlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.
Und um 18 Uhr wurde dann zur Freude vieler auch ein ganz besonderer Kühlschrank geöffnet.
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Eisern Bloggen, eisern Biertrinken auf der re:publica
Wir kennen alle die Vielfalt der Blogosphäre. Von Artblogger über Laufblogger bis hin zu Wissenschaftsblogger spannt sich das Universum.
Ganz vorn dabei und brandneu sowie brandheiß sind die Iron Blogger. Die Ironblogger kann man demnächst live und in Farbe auf der re:publica beim eisernen Biertrinken treffen.

Meet ironblogger in action @ re:publica 12 Ich poste hier mit freundlicher Genehmigung von antischokke den Aufruf zum gemeinsamen Biertrinken:
Wenn ihr aufmerksam die letzten Ergebnislisten studiert habt, ist es euch sicher aufgefallen: Die Bierkasse muss dringend wieder geleert werden! 240 Euro warten darauf, von uns in Bier umgesetzt zu werden.
Bei der re:publica (2.-4. Mai 2012, Station Berlin) ist es endlich soweit: Das zweite Treffen der Berliner Iron Blogger wird zugleich auch das erste bundesweite Treffen. Wir laden die Ruhrpott-Blogger und die Freiburger ebenso ein, ihre Kassen auf der großen Bloggerkonferenz gemeinsam mit uns zu leeren.
Wir treffen uns am 3. Mai um 21 Uhr in der re:fill-bar auf dem #rp12-Gelände der Station Berlin. Die Bar ist am Abend auch für Bloggerinnen und Blogger ohne re:publica-Ticket zugänglich und hat bis 1:00 Uhr geöffnet. Kommt und trinkt zahlreich!
Und wenn ihr Lust habt, einem der bestehenden Teams beizutreten oder gar eine eigene Sektion zu gründen: Tut das! Mitgliedsanträge können nach Aufsagen der Regeln vor Ort ausgefüllt werden.
Alle Fragen gerne hier in den Kommentaren oder per Mail an Michelle Thorne und Nicole Ebber unter ironbloggerberlin@gmail.com.





