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Geburtstagsbrunch des Kaufhauses des Vertrauens

Das Kaufhaus des Vertrauens in der Stadt begeht dieses Jahr das 110-jährige Bestehen. Herzlichen Glückwunsch! Dazu werden an drei Sonntagen jeweils ein Geburtstagsbrunch in der Lebensmittelabteilung veranstaltet. Zum ersten Termin wurden rund 600 Tickets ausgegeben, zum heutigen 1200 und zum zukünftigen bis jetzt bereits 1600 Tickets. Zur Öffnungszeit um 11 Uhr war die Warteschlange rund ums Haus bis in die Passauer Straße lang. Der Einlaß ging trotzdem schnell vonstatten, um 11:08 Uhr erreichte ich die 6. Etage. Mit vielen Bekannten verbrachte ich eine schöne Zeit, wir hatten Spaß, aßen gut und tranken die Budweiserfässer der Tschechischen Bierbar aus. Alles easy, tutti und knorke. Meine verzehrten Schnittchen habe ich im Tumblelog hier und hier abgelegt.

Wochenende


Eine schöne Party war das in Köln.

Ehemaligentreffen steht bevor

Mein altes Gymnasium feiert 200 Jahre Geburtstag. Dazu wird es eine Ehemaligentreffen geben. Also ein umfangreiches Ehemaligentreffen, eingeladen sind alle ehemaligen Schüler. Meinen Abijahrgang sah ich vor zwei Jahren das letzte Mal. Es war echt dufte.

Denke ich an die Schulzeit zurück so überwiegt das Positive, trotzdem fühlt es sich immer ein wenig ambivalent an. Insbesondere in der Unter- und Mittelstufe wurden wir teilweise noch mit „Schwarzer Pädagogik“ traktiert. Auf die Ehemaligen und die jetzige Schule bin ich neugierig. Ein Blick auf die Homepage der Schule zeigt deutliche Veränderungen zum damalige Angebot und auch zum Umgang miteinander; und zwar zum Positiven hin. Das freut mich und ich bin gespannt!

Gymnasium

Gymnasium

Über die Cocktailstunde

Bestimmt gibt es ernsthafte kulturhistorische Betrachtungen der Cocktailstunde. Mir selbst ist die Beschreibung der Cocktailstunde eher aus der Literatur, genauer gesagt aus der Krimiliteratur bekannt. Ich denke an Agatha Christie und Hercule Poirot. Meist treffen sich Menschen zu einer mehr oder weniger festgelegten Uhrzeit,  meist bevor es das Dinner beginnt und der weitere Abend in unterschiedlicher Form verbracht wird. Sie nehmen ein paar Cocktails und unterhalten sich.

Cocktailstunde

Cocktailstunde

Die Cocktailstunde erlebe ich selber meist im Urlaub, einmal die Woche aber auch in der Gastronomie in der Nachbarschaft. Zur Cocktailstunde nehme ich grundsätzlich zwei Runden, bestehend aus einem Bier für den Durst und einem Cocktail für den Geschmack. Entgegen der Üblichkeit verbringe ich die Cocktailstunde allein, ohne Gespräch mit anwesenden Personen. Ich lese Zeitungen, die ich nicht abonniert habe oder bringe ein Buch mit.

Cocktailstunde

Cocktailstunde

Bei Letzterem findet also ein Gepräch mit dem Author statt oder ein Gespräch zwischen mir und mir selbst über das Gelesene.

Cocktailstunde

Cocktailstunde

Die meiste Zeit jedoch ist die Cocktailstunde reine Kontemplation, völlig aufmerksamkeitslos, mit frei flottierenden Gendanken.

Cocktailstunde

Cocktailstunde

Wieverfastelovend im Office

Wir waren zu früheren Zeiten ein sehr karnevalaffines Unternehmen, an dem zum Wieverfastelovend Kölsch gereicht und selbstverständlich um 11:11 Uhr der WDR-Livestream aus den rheinischen Karnevalhochburgen gesehen wurde. Dazu waren wir kostümiert … Ich selber bin Rosenmontag gerne am Zug in Köln gewesen und schrieb darüber hier, hier, hier und hier. Heute sitze ich, minimal kostümiert, etwas alleingelassen dazu noch ohne Kölsch dafür mit kleinem Pils vor dem Livestream. Aber die gute Laune, die habe ich.

Wieverfastelovend

Wieverfastelovend

Biere zählen

Zum Feierabend hin trinke ich gerne mal ein kleines Bier. Um eine Messung durchzuführen wieviele das in einer bestimmten Zeiteinheit sein könnten setze ich ein strikt analoges Meßinstrument ein – die Kronkorken-Dartscheibe. Auf die magnetische Scheibe werfe ich die Kronkorken, die dort fixiert werden. Mal sehen wann sie voll sein wird.

Kronkorkenzielscheibe

Kronkorkenzielscheibe

Kurz

Ups, nur ein Photo heute….
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Was hat Craftbeer mit der re:publica zu tun?

Die zehnte re:publica ist vorbei, großen Dank an die Organisatoren, das habt ihr wieder knorke hinbekommen. Eine sehr gute Idee ist die Erweiterung der Räumlichkeiten um mehr Stages und einen zusätzlichen Außenbereich.

Inhalte

Meine must-haves sind die Sessions von Gunter Dueck „Cargo Kulte“, Richard Sennet „The city as an open system“ und Thomas Fischer „Strafrecht, Wahrheit und Kommunikation“. Zum den must-haves gehören auch die Sessions von Freunden wie Maxim & Katrin „Fluch und Segen – intime Körperdaten in eHealth Anwendungen“ sowie der Michi „Netzinnenpolitik – Grundzüge einer Politik der Plattformgesellschaft“.

Beeindruckend sind die Ausführungen von Carolin Emcke „Raster des Hasses“. Emcke beschreibt Hass nicht einfach als Emotion des Individuums sondern sucht nach den Bedingungen, die ihn generieren, strukturieren und kanalisieren. Hass kann also sozial konstituiert werden. Ihre zentrale Frage ist: „Was sehen die Hassenden?“ (am Beispiel des belagerten Flüchtlingsbus in Clausnitz) Sie sehen im Gegenüber nicht eine Person, sie fragen nicht „Wer einer ist?“, sie müssen etwas anderes sehen, einen Stellvertreter, sie verdinglichen. Ihre Ausführungen regen mich zum Weiterdenken an.

Total fasziniert bin ich von Kate Stones  Session „A feel for print – paper music instruments“. Die Verbindung von Papier mit Musik, das Überführen des Digitalen in Analoges, Körperliches, Materielles und damit Haptisches ist eine großartige Idee. Ihre Arbeit ist eine höchst anregende, kreative Art des Tüftelns, der Bricolage. Das Überführen eines Computerprogramms zum Erstellen von Musikstücken auf ein Papier mit aufgemalten Blumen und Tieren, die jeweils ein Feature der Software beinhalten und mit deren Berühren Musikstücke erstellt werden können ist verblüffend.

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Eine seltsame Platzierung im Regal

Die Lebensmittelabteilung des Vertauens in der Stadt hat ihren Bierverkaufsbereich umgestaltet. Im Gegensatz zu den großzügig gestaltenen Bereichen Weine oder Hochprozentiges, die jeweils beratendes Verkaufspersonal haben, ist der Bierbereich deutlich kleiner und ohne eigenes Personal. Das fände ich für mich persönlich nicht weiter schlimm, falls der Bereich eine sich mir erschließende Ordnung hätte. Die einzige Ordnung, die ich erkennen kann ist die nach Ländern. Nicht ersichtlich ist mir eine Ordnung nach Bierarten geschweige denn eine separate Sortierung in oder nach Craftbieren vs Rest. Das führt dann zu verwirrenden Platzierungen sodaß das Black Flag Imperial Stout von Schoppe Bräu und das Pale Ale von Flying Turtle neben Standardpilsetten industrieller Brauerereien stehen.

Bierplatzierung

Bierplatzierung

Ich wünsche mir da ein wenig mehr Klarheit und Herzblut, so wie das in anderen Bereichen der Lebensmittelabteilung des Vertrauens gang und gäbe ist.

Über Loco-Motion

Ohrwürmer fressen sich in das Gehirn, verwirren den Geist, blockieren sowohl Denken als auch Wollen und betäuben die Seele. The Loco-Motion ist so einer, der mich gelegentlich heimsucht. Drei sehr bekannte Versionen gibt es, das Orginal gesungen von Little Eva, die Siebziger-Jahre-Variante von Grand Funk Railroad und ein Cover aus den Achzigern von Kylie Minogue. Mein Favorit ist die Grand-Funk-Variante insbesondere auch in der Live-Version von 1974.

Zur Erbauung habe ich alle drei Versionen mal eingebettet.

(Die Videos sind nicht unter einer Creative Commons Lizenz lizensiert)