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Achtundvierzig Grad Unterschied

Schrulligkeiten sind ja eine Würze des Lebens. Eine meiner eigenen Schrulligkeiten kann ich selber mit dem iPad erleben, wenn ich morgens in schöner Regelmäßigkeit die App Magical Weather von MeteoGroup aufmache. Was die Wetterapp so kann ist hier zu lesen. Meine Einstellung sieht dann so aus:

Magical Weather

Magical Weather

Nach der Wetteranzeige der jeweils aktuellen Location sind dort Örtlichkeiten meiner Domains aufgereiht: von Orten in den USA (us) über das Britische Territorium im Indischen Ozean (io) und Montenegro (me) sowie den Kokosinseln (cc) bis zu Tumaco in Kolumbien (co). Auch das Wetter in der Hauptstadt meiner Sehnsuchtsinsel St. Lucia, Castries, wird angezeigt.
Der Temperaturunterschied von 48° zwischen Berlin und Diego Garcia, zwischen zuhause und der dem Land der Domain dieses Blogs ist schon gewaltig und dies zu konstatieren und darüber nachzudenken erscheint schnurrig. Also ich selber erscheine mir schnurrig.

Als ob ich versuchte mir mit dem morgentlichen Blick auf das Wetter in den Ländern die Domains peu à peu anzueignen und anzuverwandeln …

Förderung von Creative Commons

Seit einigen Jahren unterstütze ich Creative Commons in den USA mit einer jährlichen Spende und bin beim CC-Netzwerk dabei. Mit Einrichtung dieses Blogs vor fast fünf Jahren stellte ich hier die Inhalte unter eine CC-Lizenz und tue das auch, soweit es technisch möglich ist, in anderen Informationssystemen und Plattformen. Und deshalb freue ich mich, daß der Verein D64 Zentrum für Digitalen Fortschritt eine Kampagne zur Unterstützung von Creative Commons begonnen hat. Ich unterstütze die Forderungen des Vereins in dieser Sache, insbesondere die Forderung zur Implementierung der Lizenzmöglichkeit auf Plattformen halte ich für wichtig, damit die differenzierte Entscheidung jedermanns als Urheber auch dort möglich wird. Natürlich möchte ich darauf hinweisen, das die CC-Lizenzen nicht unumstritten sind. Hier ein kritischer Beitrag von @mspro dazu. Schon seit Jahren ist die NC-Version hoch umstritten, die, wenn man Urheber genauer befragt was sie eigentlich intendieren, gegen ihre eigenen Interessen ist. So befürchten viele Urheber die kommerzielle Nutzung ihrer Beiträge durch das Kapital ohne daß sie dabei angemessen berücksichtigt werden falls sie eine Lizenz ohne NC-Baustein verwenden. Sie vergessen dabei, daß selbst die Nutzung ihrer Werke durch ein kleines Blog, das sich mit Werbung oder Spenden refinanzieren möchte damit ohne ihre ausdrückliche Genehmigung unmöglich gemacht wird. Deshalb bin ich ein großer Freund der Share-Alike-Lizenz, die auch die unangemessene kommerzielle Verwertung verhindert ohne Restriktionen für kleine Blogs oder kleine Webseiten zu haben. Die neuen CC-4.0-Versionen, die erst kürzlich vorgestellt wurden ändern an der verunglückten NC-Version nichts. Allerdings gibt es eine Verbesserung der Share-Alike-Version, bei der nunmehr die zeitlich letzte CC-Version des (bearbeiteten) Werkes gilt. Auch die Namensnennung wird erleichtert, indem auf eine verlinkte Seite mit den Angaben zum Urheber verwiesen werden kann.

Ich hoffe, daß die Idee von Creative Commons noch viele Leute überzeugen wird.

Ob das Aufschreiben hilft?

Gut eine Woche nach dem Aufschreiben meiner Filtertüteneigenheit ist sie verschwunden. Bin erstmal fasziniert davon und habe da aber eher noch mehr Fragen: Ist das durch das Aufschreiben verschwunden und falls ja, für wie lange oder ist das nur vorübergehend? Wie funktioniert der Mechanismus? Welche anderen Tätigkeiten können helfen? Irgendwie scheint das ja ein Gewinn an Autonomie zu sein. Und falls das so wäre, welche weiteren Eigenheiten, insbesondere im sozialen Kontext lassen sich so verändern? Kann sich die Lebensqualität dadurch verbessern? Das wird sicher noch eine interessante Reise ….

Bahnfahrt in den Norden

15:30 Uhr
Heute geht es per Bahn in den Norden. Was so auf einer langweiligen Bahnfahrt passiert möchte ich gerne in diesem Post protokollieren. Da ich per iPad und iPhone reise und immer noch nicht weder mit der wordpress-App noch mit blogsy warmgeworden bin, schreibe ich schonmal ein paar Sätze vorneweg, sodaß ich mir die Formatierungen dann jeweils kopieren kann. Klingt amateurhaft ist aber genau so.

16:50 Uhr
Warten in der DB Lounge. Irgendwie nicht viel los für einen Sonntag oder ist die Ferienzeit schon rum?. Es gibt Vollkornstulle mit Kochschinken und Beck’s. Lustiger jungscher Typ sitzt neben mir, der erklärt, daß er schon alle DB Lounges besucht hat, nur Hamburg fehle ihm, da führe er jetzt hin.

17:30 Uhr
Erster Halt Spandau. Zug ist pünktlich aber übervoll. Frage mich ob er auf seiner Fahrt von Leipzig aus Reisende aus ausgefallenen Zügen aufnehmen mußte. Sitze auf einem Einzelplatz um meine Ruhe zu haben, werde mich aber später den Mitreisenden widmen. Denke die Fülle wird bis Hamburg anhalten. Kann von meinem Platz aus sehen, daß viele Leute vor dem Dienstabteil stehen und mit den Bahnangestellten diskutieren.

19:00 Uhr
Zug leert sich erwartungsgemäß in Hamburg Hauptbahnhof. Weiß immer noch nicht warum er so übervoll bis hierher war. Denke lieber an diese Bierbar ohne Namen auf der Südseite des Bahnhofs wo es leckeres Astra auch in kleinen Gläsern gibt. Jetzt auf meinen Lieblingsplatz, einem Doppelsitzer mit kleinem Tischchen am Fensterplatz und Beinfreiheit, gewechselt. Endlich zwei Steckdosen für iPad und iPhone. Na klar, Speisewagen gibt es auch nicht, sondern einen Notverkauf in Wagen Neun. Bei meiner letzte Reise mit diesem ICE im letzten Jahr war das genau so. Warum kriegt die Bahn das eigentlich nicht gebacken? Das letzte warme Beck’s im Notverkauf ergattert, muß eine Stunde halten.

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Die Wiederentdeckung des Tumblelogs

Keine vier Wochen nach dem Erstellen meines Twitteraccounts hatte ich mir das erste Tumblelog zugelegt. Was ich damit wollte war glasklar, automatisch von verschiedenen Diensten Texte, Links und Bilder chronologisch an einer Stelle ablegen. Einerseits um das Sammelsurium mit Interessierten zu teilen und andererseits um für mich selber eine Art Archiv anzulegen. Tumblr und soup.io sind die beiden Plattformen, die ich dafür nutze. Die automatische Übermittlung der Posts an die Tumblelogs wurde mit der Zeit immer instabiler und seit Ende 2011 ist der Import von Tweets durch die geänderte Twitter-Api nicht mehr möglich. Der Reiz des Neuen zieht natürlich und so wurden mit dem Aufkommen neuer Dienste wie z.B. Posterous die wackeligen Tumblelogs immer uninteressanter und ich habe sie schlichtweg nicht mehr genutzt, ich könnte auch sagen ich hätte sie vergessen.

Der Artikel „Tumblr is not what you think“ von Adam Rifkin Mitte Februar weckte nun erneut mein Interesse für die Tumblelogs. Tumblr ist nun, dank der jungen Generation unter den ersten 10 meistbesuchten Webseiten in den USA.

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Urlaub 1

Endlich mal eine Woche Urlaub. Und bekomme gleich einen Hals wie unfaßbar unkonfortabel das einfache Teilen eines Photos auf WordPress mit einem Apple-Device ist. Und das Taggen funzt auch nicht. Sehr arm A B E R der Urlaub ist knorke!

 

Juchhu, werbefrei!

Ich habe mein Blog ab heute werbefrei gestellt, d.h. es werden keine Werbemittel innerhalb oder unterhalb der Blogposts von und für WordPress angezeigt. Dafür zahle ich 30 $ im Jahr an WordPress. Diese Zahlung mache ich gerne, verfolge ich mit diesem Blog keinerlei kommerziellen Interessen bzw. Gewinnabsichten. Einzig in der Sidebar unter „Spread the word“ liste ich   Netzwerke, Vereine oder Veranstaltungen, die gemeinnützigen Charakter haben, auf.

Feels good! #ilike

„horax schreibt hier“ in 3D

Der @moellus ist ja so eine Art Trüffelschwein für coole digitale Spielereien und damit fleischgewordenes Nerdistan. Gestern zeigte er mir ein 3D-Inspektionsfeature im Firefox 11. Darüber hat er auch in seinem Blog einen schönen Post gemacht.

In der Liveansicht war ich tief beeindruckt. Coole Spielerei!

An meinem Arbeitsrechner kann ich das Feature nicht einsetzen. Entsprechende Grafikkarte fehlt. (Habe den ältesten Laptop der Firma und ich hänge an der alten Gurke denn er heißt picki, jaja genau, nach der Unvergleichlichen genannt.) Auf meinem privaten Plurkbook hat es gefunzt.

Das Feature ist knorke und erlaubt neue Sichten auf mein Blog.

Datenschutz-Review dieses Blogs auf Wordpress.com

Ich finde WordPress.com sympathisch. Es ist eine großartige Idee solchen Leuten wie mir, die sich nicht um alle Einzelheiten des Blogbetriebs kümmern wollen, eine Plattform zur Verfügung zu stellen auf der sie nach Herzenslust schreiben können.
Als überzeugter Aluhut sehe ich mich in der Plicht in regelmäßigen Abständen die Datenschutzkonformität meines Tuns zu überprüfen. Der Vorstoß einiger digitalen Checker aus der SPD-Fraktion im Bundestag zur Umsetzung der Cookierichtlinie in ihrer rigidesten Interpretation wirft natürlich zusätzlich die Frage auf ob Blogs auf WordPress.com nach deren Umsetzung überhaupt noch datenschutzkonform an Deutsche und andere Europäer adressiert werden können.

Vor über einem Jahr gab es bereits, dank Thomas Schwenke von Schwenke & Dramburg, eine angeregte Diskussion zur Nutzung von Akismet und WordPress.com Stats für selbstgehostete Blogs und Blogs auf WordPress.com.
Ich habe die Diskussion damals voller Interesse verfolgt und meine Datenschutzerklärung dementsprechend überarbeitet. In den letzten Tagen habe ich sie noch einmal Revue passieren lassen und nach einigem Nachdenken als erste Konsequenz die Kommentarfunktion abgeschaltet, da ich mich nicht in der Lage sehe auf WordPress.com ein qualifiziertes Opt-In-Regime einzurichten. Die Speicherung von mittelbar und unmittelbar personenbezogener Daten wie IP- und Emailadressen in den USA wird so verhindert und Kommentatoren werden nicht mehr in ihrem Persönlichkeitsrecht und ihrer Menschenwürde verletzt. Sollten meine Beiträge irgendwen zum Kommentieren anregen, so kann er das auf seinen eigenen Seiten bequem tun.

Dem Besucher von „horax schreibt hier“ werden zur Zeit sechs Cookies gesetzt.

Die beiden von Quantcast gesetzten Cookies sind in der Datenschutzerklärung erwähnt und mittels Opt-Out nach heutiger Rechtslage datenschutzkonform. Sie werden ohne aktives Handeln des Blogbetreibers durch die Plattform gesetzt. In Zukunft wäre für sie ein Opt-In erforderlich, da sie nicht zwingend zum Betrieb der Plattform technisch notwendig sind. Solange Automattic dem Blogbetreiber keine Möglichkeit gibt das Setzen der Cookies zu verhindern bzw. von sich aus darauf verzichtet oder ein Opt-In-Regime einrichtet, wären Blogs auf WordPress.com nicht datenschutzkonform.

Die vier anderen Cookies werden durch eingebundene Inhalte gesetzt. Auch für sie ist der Blogbetreiber verantwortlich und hat sie in der Datenschutzerklärung zu thematisieren. Da diese cookiesetzenden Inhalte nicht zwingend technisch notwendig zum Betreiben eines Blogs gehören müssen auch sie in Zukunft mit einem Opt-In versehen werden. Gegebenfalls muß auf das Einbinden ganz verzichtet werden.

Leider kann man sagen, daß das Betreiben von Blogs auf Plattformen wie WordPress.com für europäische Blogger in Zukunft immer stärker zum Risiko werden könnte. Aber das ist ja politisch so gewollt.

Update 14.3.2012

Stelle fest, neuerdings ist auch wieder comeScore auf meinem Blog aktiv. Einige Zeit lang setzte diese Firma kein Cookie beim Besuchen meiner Seiten. Der Hinweis in der Datenschutzerklärung zum Tracking dieser Firma ist also weiterhin aktuell.

Domain Mapping auf horax.io

Ja, das Fleisch ist schwach und irgendwann kann ich halt nicht widerstehen. Mit leichtem aber nur ganz leichtem Narzismus gesegnet habe ich mir dann doch eine Domain für dieses Blog gegönnt:

horax.io

Find ich knorke!
Eines sollte jetzt aber auch passieren. Öfter was schreiben. Ich weiß es klappt.