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Wüsteneisenholz

Einige Hölzer sind mir nicht nur vom Biologieuntericht im Jahre Anno-Tobak bekannt. Insbesondere Wacholder ist ein von mir besonders vorgezogenes Holz. Was aber Wüsteneisenholz ist, da mußte ich erstmal gründlich recherchieren. O.k. gebe zu, es liegt gut in der Hand, sieht ordentlich aus, es kann ein Sammlerstück sein. Ein Hartholz aus weiter entfernten geographischen Sphären. Warum nicht…

Wüsteneisenholz

Wüsteneisenholz

Edvard Munch und der Burger

Über Prisma und wie ich es nutze berichtete ich bereits. Dass damit Essensbilder nicht unbedingt „verbessert“ werden sondern beim Betrachter einen eigenen Blick entstehen lassen können bemerkte ich ebenfalls. Der Filter „Der Schrei“ nach vier Werken von Edvard Munch gibt dem „Punkin Beef Burger“ mit gebratenem Kürbisfleisch einen interessanten Spin. Ob Edvard Munch einen Burger so gemalt hätte?

Regelmäßige Durchquerung des physischen Raums

Jeder durchquert den Raum in mehr oder weniger zyklischer Regelmäßigkeit. Ob zur Arbeitsstätte zum Einkaufen oder zur Freizeitgestaltung, wer kein Hikikomori ist, muß von einem Punkt des Raumes an einen anderen gelangen. Drei solcher regelmäßigen Gänge habe ich an den Swarm/Forsquare-Venues mit Schwarzweißbildern in Galerien protokolliert:

1. Der Weg durch Kreuzberg vom Discounter des Vertrauen nach Hause.
2. Der Weg durch Kreuzberg von Zuhause in die Lieblingsbierbar.
3. Der Weg durch Kreuzberg von Zuhause in die Stadt zur Lebensmittelabteilung des Vertrauens (untergliedert in zwei Galerien – bis zum Gebäude und innerhalb des Gebäudes).

Wähernd ich sonst meine Blogbeiträge ins Tumblelog schicke, ist die Reihenfolge heute erstmals umgekehrt. Der Inhalt wird von dort hier eingebettet.

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Heute geschlossen

Aufgrund von Unpässlichkeiten meinerseits bleibt mein kleines Blog heute geschlossen. Wir sehen uns nächste Woche wieder.img_0187

Gedanken nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus

Auch heute morgen ist die Sonne aufgegangen, macht die Kaffeemaschine ihren Dienst, liegen die Sonntagszeitungen vor der Tür, steht das Abgeordnetenhaus steinern-wuchtig an der Niederkirchnerstraße und kein Tor zur Hölle als lava-glühender Schlund ist an seine Stelle getreten. Das Leben geht weiter.

Das Ergebnis macht nachdenklich, die stärkste Partei mit überschaubaren 21%, die anderen folgen schwächer in einem Band zwischen 14% und 17%, einzig die FDP mit knapp 7%. Das ist eine eindrucksvolle Fragmentierung der Sitzverteilung. Ist das besorgniserregend, wird sich der Gesetzgeber blockieren? Ich denke nicht, zwischen den Fraktionen werden Gemeinsamkeiten ausgelotet, eine vernünftige Zusammenarbeit vereinbart werden. Das funktioniert auch zwischen drei Parteien, wie wir aus der Historie seit 1949 auf Bundesebene wissen.

Ich hege vorsichtigen Optimismus, daß das gelingen wird.

Wählen gehen

Heute sind die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen. Daran nehme ich teil, wie auch an allen anderen Wahlen zu den unterschiedlichen politischen Ebenen seit dem Beginn meiner Wahlberechtigung. Gedanken warum ich wählen gehe, ob es sinnvoll ist, oder gar (ir)rational wie Anthony Downs reflektiert oder ob Nichtwählen „besser“ wäre, habe ich mir nie gemacht. Ich gehe einfach wählen. Ob und wem ich damit Authorität zuschreibe ist mir unklar, klar ist allerdings, wäre Wählen Pflicht also Zwang ausgesetzt würde ich mich dagegen sträuben.

Im Laufe der Zeit, von der ersten Wahl in meiner Geburtstadt bis heute hat sich die tasächliche Lokation des Wahllokals mehrfach geändert. Meine erste Wahl fand in einer Grundschule statt. Meine Wahl-Lokale in Berlin (West) waren wirklich Lokale, Eckkneipen, in denen im Hinterzimmer gewählt und an der Theke Bier getrungen wurde. Heute ist das Wahllokal das AOK-Service-Center, vermutlich wird es in einigen Jahren eine Seniorenwohnanlage sein …

Im Laufe meines Lebens habe ich verschiedene Parteien gewählt, niemals aber aus Protest, dazu ist die Politik zu wichtig, zu ernst, bestimmt sie das Leben aller hier Wohnenden ob Staatsbürger oder nicht. Politiker im Parlament sollten bei aller Pluralität immer miteinander sprechen und Argumente austauschen können. (Das ist das „Wesen“ der Politik). Politik als das Sprechen über die „Gegebenheiten des Lebens“ wie Zygmunt Bauman schreibt ist zusammengeschweißt mit den „Rechten und Pflichten“ der Menschen also mit der Moral. Politiker von Parteien, die das (Kantsche) moralische Sittengesetz (Handle so, daß du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst) negieren sind für mich unwählbar. Diese Politiker, sind ja auch diejenigen, die nicht mit anderen sprechen und Argumente austauschen wollen, also das „Wesen“ von Politik nicht begriffen haben. Sie gehören nicht ins Parlament. Den Mitgliedern und Wählern solcher Parteien sei zudem ein Blick in die Kantsche Abhandlung „Vom ewigen Frieden“ und hier ganz besonders in den „Dritte Definitivartikel“ geraten.

Damit ist eine Auswahl getroffen.

Kurz

Ups, nur ein Photo heute….
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Ein musealer USB-Stick

In den Tiefen meiner Laptoptasche finde ich zu meiner Überaschung ein Ding – einen wirklich schönen musealen USB-Stick. Hergestellt in 2006 im EC-Kartenformat mit 1 GB Speicherplatz und und in der Karte einrastbarem Pinökel (also das Teil, das in den USB-Schlitz gesteckt wird) ist das ein schmales flaches Gadget, das bequem in jede Tasche paßt. Er ist auch nach zehn Jahren voll funktionsfähig und darauf befinder sich eine Präsentation von mir aus dem Jahre 2010. Ich verwahre ihn nun in der Laptoptasche an einem Ort, an dem ich ihn wiederfinde und werde ihn bei Gelegenheit benutzen. Ich freue mich auf die heiteren Gesichter derjenigen, die das Museumsstück demnächst bestaunen werden.

USB-Stick

USB-Stick

Und nun noch ein Finger-Pulsoximeter

Die Holde hat sich ein Finger-Pulsoximeter gekauft. Was das Gerät macht samt dem innewohnende Verfahren liest sich hier einfach. Natürlich werde ich gleich mit gemessen, diene als eine Art Referenz.

Finger-Pulsoximeter

Finger-Pulsoximeter

Ein weiteres Verfahren samt Gerät zur Überwachung der Körperfunktionen ist also in unseren Haushalt eingezogen und das hat mich angeregt, die Verfahren bzw Geräte, die wir besitzen, einmal auf zulisten:

Eine Waage zur Messung des Körpergewichts.
Mehrere Thermometer (mit Quecksilber als auch digital) zur Messung der Körpertemperatur.
Ein Brustband und jeweils ein Empfangsgerät in Fahrrad- und Ruderergometer zum herzfrequenzgesteuerten Training.
Ein Formular aus starkem Papier zum Protokollieren des Widerstands, der Dauer der Übung sowie Datum des Krafttrainings.
Ein Finger-Pulsoximeter zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut.

Diese Verfahren und Geräte scheinen nicht die Speerspitze der vernetzten Digitalisierung zu sein, die Protokollierung der Daten wird nur beim Krafttraining angewandt. Das spiegelt unsere Haltung zur Überwachung von Körperfunktionen wider: Messung ausschließlich um Abweichungen vom Zustand der Gesundheit zu ermitteln bzw als Erinnerungshilfe zum letzten Training. Keine Messungen zum Zwecke der Optimierung von Fitness, denn die Optimierung von Fitness kennt keine Grenze sondern ist eine selbstgewählte Tretmühle ohne Ausgang und damit sinnlos.

Über Prisma

Der Hype um die Prisma App hat sich binnen vier Wochen gelegt. Ausprobiert habe ich diese interessante Foto-Filtertechnologie ebenfalls und behalte sie auch weiter auf dem Device installiert. Die Filtertechnologie habe ich an Räumen wie die Perspektive in einem Hallenbad, an Gebäuden wie an einem neunstöckigen Wohngebäude, an Personen und natürlich an verschiedensten Gerichten ausprobiert. Prisma ist keine Fotoverbesserungstechnologie wie „Perfectly Clear“, „Tadaa SLR“ oder „SKRWT“ sondern transformiert Fotos in den Stil „alter“ und „junger“ Meister wie Mondrian oder Lichtenstein.

Hallenbad

Hallenbad

Paar

Paar

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